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Lokalsport
Tornados stürmen in die Verbandsliga

Leverkusen. Es war knapp, aber der 14:13-Erfolg gegen Köln sichert den American Footballern den Aufstieg. Von Tobias Krell

Die Tornados Leverkusen sind am Ziel ihrer Träume. Durch einen 14:13-Erfolg gegen den ärgsten Rivalen Cologne Crocodiles II sicherte sich das Team von Headcoach Sherman Anderson vorzeitig die Meisterschaft in der American-Football-Landesliga - und darf nun 2017 in der Verbandsliga starten. Eine wichtige Rolle spielte dabei einer, mit dem nach der schweren Verletzung im ersten Treffen schon gar nicht mehr gerechnet wurde: Dontrell Chance.

Zum Angriffsspiel steuerte der US-Amerikaner als Runningback viele - und wichtige - Yards bei. Den größten Jubel erhielt er aber mit einer Aktion in der Defense: Als die Kölner kurz vor dem Ende alles auf eine Karte setzten, fing der US-Amerikaner einen Pass ab. Die Interception machte alles klar, denn nun konnten die Leverkusener in Ballbesitz die Uhr herunterlaufen lassen.

Angesichts der Freude über Sieg, Meisterschaft und Aufstieg ließ es sich leicht verschmerzen, dass Chance seine selbst gesteckten Ziele verpasste. Drei Touchdowns wollte er im Nachbarschaftsduell erzielen. Für die Punkte aber sorgten beim Heimspiel in der Fremde (auf dem Platz des SV Hilden-Nord) die Receiver. Die Touchdowns gingen auf das Konto von Nils Zinser und Jan Rütter. Die entscheidende Two-Point-Conversion nach dem zweiten Score machte Philipp Kempff perfekt - jeweils nach einem Pass von Quarterback Joey Sanchez.

Prunkstück im Derby war aber ohnehin die Verteidigung. Die ließ nur zwei Scores der Gäste zu und verhinderte im vierten Quarter eine Two-Point-Conversion, mit der die Crocodiles das Spiel gedreht hätten. Der Aufstieg blieb eine knappe Angelegenheit.

Relativ entspannt können die Tornados nun in das bedeutungslos gewordene letzte Saisonspiel am Sonntag gegen die Kreis Heinsberg Bisons gehen, das diesmal auf der RTHC-Anlage am Kurtekotten ausgetragen wird. Die Winterpause will der Verein nun nutzen, um gemeinsam mit der Stadt nach Lösungen zu suchen, um zur Vorbereitung im Frühjahr regelmäßiges Training im Stadtgebiet gewährleisten zu können - und nicht wie zuletzt mal hier, mal dort zu Übungseinheiten und Spielen zusammen zu kommen.

Quelle: RP
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