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Lokalsport
TuS Opladen am Wendepunkt

Opladen. In gewisser Hinsicht sind die Handballer des TuS 82 Opladen in der vergangenen Saison vom Erfolg verwöhnt worden. Der damalige Oberligist musste sich im gesamten Saisonverlauf nur zweimal geschlagen geben. Hinzu kamen zwei Unentschieden. In dieser Spielzeit sieht es beim amtierenden Mittelrheinmeister jedoch anders aus. Die von Jannusch Frontzek trainierte Mannschaft kassierte in der neu formierten Nordrheinliga zuletzt zwei Pleiten nacheinander - und dazu musste sich das TuS 82-Team auch aus dem Mittelrhein-Pokal verabschieden.

"Das alles sind wir nicht mehr gewöhnt und wir müssen jetzt zusammen versuchen, die Wende zu schaffen", betont der Übungsleiter, der in den Trainingseinheiten zu den einfachen Dingen zurückkehrte. Die Opladener richten ihren Blick nach vorne. Morgen (16 Uhr) geht es beim Tabellenvierten TuSEM Essen II um den Anschluss an die vorderen Ränge. Aktuell liegen zwischen Platz drei und elf gerade einmal drei Pünktchen.

"Die Liga ist extrem ausgeglichen und das macht Woche für Woche auch den Reiz aus", sagt Frontzek. In Essen treffen die Spieler des TuS 82 auf einen gefährlichen Gegner. Die Bundesliga-Reserve kann sich aus einem großen Reservoir an Spielern bedienen, denn Akteure aus dem Zweitliga-Kader und aus der A-Jugend erhalten immer wieder Einsatzzeiten.

"Wir werden praktisch erst beim Anwurf sehen, mit welchem Gegner wir es genau zu tun bekommen", erklärt der A-Lizenz-Inhaber, der seinerseits weiterhin um ein Mitwirken von Marius Anger bangen muss. Die Rückenbeschwerden des Linkshänders sind zwar merklich zurückgegangen, doch bei vollen Kräften ist der Distanzwerfer noch lange nicht. Es ist aber möglich, dass Anger für einige Kurzeinsätze auf das Feld kommen wird.

(lhep)
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