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Lokalsport
TuSpo steht in der Kreisliga immer mehr unter Druck

Langenfeld. Nach der Hinrunde war die Situation des Fußball-Kreisligisten TuSpo Richrath noch ausgesprochen komfortabel. Damals hatte die Mannschaft von Trainer Daniel Honnef auch einen deutlichen Abstand auf die Abstiegszone und sie belegte den neunten Tabellenplatz. Die Richrather profitierten damals besonders von den Qualitäten ihres überragenden Stürmers Pasquale Rizzelli, der in 13 Meisterschafts-Partien insgesamt 15 Treffer für seine Mannschaft erzielte und sieben weitere Tore vorbereitete. Dass der Italiener dann in der Winterpause zum Bezirksligisten SSV Berghausen wechselte, ist für TuSpo natürlich ein sehr großer Verlust.

Darüber hinaus fehlen den Richrathern in der Rückrunde noch andere Stützen. Besonders hart: Mittelfeldmann Marcel Jeske erlitt einen Kreuzbandriss. "Wir haben unser Herzstück verloren", meint Honnef, "in unserer Mannschaft hat kein Spieler genug Qualität, um Marcel ersetzen zu können." Außerdem sind Simon Graf, Nils Hilberoth, Nikolai Köhler und Tarek El Shentenawy wegen Verletzungen außer Gefecht. Honnef: "Das bricht uns auf jeden Fall das Genick."

Weil die Richrather außerdem oft nicht die richtige Einstellung zeigen, zu viele individuelle Fehler einstreuen und vorne die Kaltschnäuzigkeit vermissen lassen, belegen sie in der Rückrunden-Tabelle den letzten Platz. Fünf Spieltage vor dem Saisonende muss TuSpo auf Rang 14 mit 27 Zählern um den Ligaverbleib bangen, denn der Abstand auf den ersten Abstiegsplatz (SSV Lützenkirchen) beträgt nach der 0:5-Pleite bei der ebenfalls gefährdeten SSVg. Haan nur noch zwei Punkte.

"Wir wussten immer, dass es nur um den Klassenerhalt geht und um nichts anderes. Wir müssen jetzt alles reinschmeißen, um es zu schaffen", fordert Honnef. Am Samstag (15.30 Uhr, Schlangenberg) trifft Richrath auf den direkten Keller-Konkurrenten Genclerbirligi Opladen, der als Zwölfter zwei Zähler mehr auf dem Konto hat.

(fas)
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