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Lokalsport
Viel los im Derby: Vier Tore und ein Handgemenge

Langenfeld. Im Langenfelder Derby der Fußball-Kreisliga hatte am Ende der HSV das bessere Ende für sich, denn gegen Lokalrivalen GSV gewann das Team von Coach Daniel Gerhardt mit 3:1 (1:1). Der Dreier war insbesondere ein Verdienst von Alessandro Petri, der alle drei HSV-Treffer erzielte. "Das war ein sehr hitziges Spiel, das wir aber verdient gewonnen haben", fand Gerhardt, der eine durchschnittliche erste Halbzeit sah.

Der HSV hatte nach Ansicht seines Trainers eine optische Überlegenheit, doch vielverspechende Chancen ergaben sich daraus nicht. Bezeichnend: Petri verwandelte einen Elfmeter zur 1:0-Führung (30.) für die Gastgeber (30.). Auch auf der anderen Seite gab es ebenfalls einen Strafstoß, den HSV-Keeper Daniel Nellen zur Ecke abwehrte. Ärgerlich für Gerhardts Mannschaft: Aus dieser Standard-Situation resultierte trotzdem der 1:1-Ausgleich (41.) des GSV durch Kevin Marx.

Im zweiten Abschnitt nahmen die Gastgeber mehr Schwung auf - und sie zeigten nun eine deutlich bessere Leistung als vor dem Wechsel. Petri stellte das Ergebnis erst auf 2:1 (60.) und legte dann das entscheidende 3:1 nach (65./Strafstoß).

Überschattet wurde das Derby schließlich von einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Teams, bei denen der Schiedsrichter für jede Seite einmal die Rote Karte ziehen musste (82.). "Mein Spieler wurde überhart gefoult und anschließend getreten, als er am Boden lag", sagte Gerhardt. Die Platzverweise als Konsequenz fürs folgende Handgemenge bezeichnete er aber als "berechtigt".

(mol-)
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