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Lokalsport
Vizemeister Metzingen eine Nummer zu groß für die Elfen

Leverkusen. Ohne viel Druck, aber mit Vorfreude im Gepäck waren Bayers Handballerinnen zum Duell mit Vizemeister TuS Metzingen aufgebrochen. Ernüchtert traten sie nach der 22:31 (13:17)-Niederlage vom Ersatzspielort Tübingen die Heimreise an. Nur eine Halbzeit vermochten sie die Begegnung offen zu halten, aber dann klappte im Angriff plötzlich so gut wie nichts mehr. Von Tobias Krell

"Uns fehlte der nötige Zug zum Tor", versuchte sich Trainerin Renate Wolf in einer Erklärung, weshalb nach dem Seitenwechsel nur noch magere neun Treffer gelangen - deutlich zu wenig, um einen Gegner dieses Kalibers in Bedrängnis zu bringen. Zu große Hektik im Angriff, leichtfertige Ballverluste und insgesamt drei verworfene Siebenmeter waren Teil der Geschichte. "Aber unter dem Strich ist das Ergebnis um einige Tore zu deutlich ausgefallen", war Chef-Elfe Wolf überzeugt. Ohnehin bemühte sie sich um Milde in der Kritik - aus gutem Grund.

Einerseits konnte sie kaum wechseln, weil neben der Langzeitverletzten Anne Jochin kurzfristig auch Linksaußen Nina Schilk und Neuzugang Sally Potocki passen mussten. Und andererseits sind Gegner wie Metzingen aus ihrer Sicht "im Moment außer Reichweite. Unsere Punkte müssen wir in anderen Spielen holen".

Genau betrachtet war auch nicht alles schlecht: Mit einer starken Abwehrleistung verhinderten die Wekselfen eine noch deutlichere Pleite, obwohl sie es den Metzingerinnen mit einigen unnötigen Ballverlusten zu einfach machten. "Das formierte Angriffsspiel hatten wir gut im Griff", befand die Bayer-Trainerin. Lob gab es außerdem für die starken Auftritte von Anna Seidel, die diesmal auf Linksaußen und Rückraum Mitte aushalf, Spielmacherin Zivile Jurgutyte, Kapitänin Jenny Karolius und Jennifer Rode. Eine aufsteigende Tendenz bescheinigte sie Keeperin Branca Zec.

Weiter geht es für die Elfen am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den HC Leipzig - wieder einem der Top-Teams, gegen die ein Sieg nicht Pflicht ist, aber sehr gut tun würde.

Elfen Zec, Fehr - Jurgutyte (6), Rode (5/3), Adams (3), Seidel (3), Karolius (2), Berndt (1), Janouskova (1), Bijan (1/1), Braun, Bruggeman.

Quelle: RP
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