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Volleyball: Alles sieht nach Abstieg aus

Lokalsport: Volleyball: Alles sieht nach Abstieg aus
Wer oder was kann uns helfen? Carina Zandt und die Volleyballerinnen der SG Langenfeld bekommen in der laufenden Drittliga-Saison bisher kein Bein auf den Boden. FOTO: Ralph Matzerath (Archiv)
Langenfeld. Die Drittliga-Frauen der SG Langenfeld kassierten beim 1:3 gegen den Aufsteiger Ostbevern ihre achte Niederlage. Von Fabian Schmitt

Die Talfahrt geht weiter und ein Ende ist zumindest vorerst nicht in Sicht, sodass die Abstiegsfahr immer größer wird. Die Drittliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) zogen jetzt mit dem 1:3 (25:19, 21:25, 21:25, 17:25) gegen den Aufsteiger BSV Ostbevern im achten Saisonspiel zum achten Mal den Kürzeren. Folge: Die Mannschaft von Trainer Michael Wernitz hat nur einen einzigen Zähler auf dem Konto und ist weiterhin Tabellenletzter. Auf den anderen beiden Abstiegsplätzen stehen momentan der Zehnte SC Spelle-Venhaus (sechs Punkte) und der Elfte SC Langenhagen (zwei).

Falls die SGL am kommenden Samstag (20 Uhr) in Spelle-Venhaus erneut ihren ersten Sieg verpasst, dürfte die Hoffnung auf den Klassenerhalt einen neuen Tiefpunkt erreichen. "Natürlich ist die Stimmung gedrückt, aber es geht auch nicht jede Spielerin ab sofort ihren eigenen Weg", sagte Wernitz. Nach der Partie saßen die Langenfelderinnen in der Halle Hinter den Gärten erneut bei einem Pizza-Essen zusammen und diskutierten dabei über ihre aktuelle Situation.

Im ersten Satz (25:19) traten die Gastgeberinnen souverän auf. Hier schafften sie oft starke Aufschläge und profitierten vom guten Block mit Svenja Tillmann und Silke Althaus. "Anfangs haben die Aufschläge funktioniert, aber nachher haben wir mehr Fehler gemacht", fand Wernitz, dessen Team zunächst auch in der Feldabwehr einen sehr konzentrierten Eindruck machte.

Der zweite Abschnitt verlief deutlich ausgeglichener, weil die SGL immer mehr Eigenfehler einstreute und die Gäste eine Steigerung schafften. Nach dem 14:17 bäumte sich die SGL kurz auf, doch zur Wende reichte es nicht mehr (21:25). Anschließend gestalteten die Gäste ihr Zuspiel im dritten Satz noch variabler - und sie waren besonders über ihre Außen-Angreiferinnen sehr gefährlich. Ab dem 17:23 kämpfte sich Langenfeld etwas heran (21:23), ehe es durch Fehler wieder aus dem Rhythmus kam (21:25).

Im vierten Abschnitt agierte die SGL - weil die Annahme abermals nicht stabil und der Block der Gäste ein zu großes Hindernis war (9:15). Wernitz wechselte nun einige Spielerinnen aus, doch auch diese Aktion verpuffte ohne die erhoffte Wirkung (17:21). Wenig später stand die nächste Enttäuschung fest (17:25).

SG Langenfeld: Steinacker, Althaus, Kiss, Zandt, Dechow, Agethen, Tillmann, Eisler, Nahrstedt, Aurbach, Dietrich, Dietzsch, Brauns.

Quelle: RP
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