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Lokalsport
Volleyball: Carina Zandt ist noch so jung - und doch schon so gut

Langenfeld. Die 16-Jährige ist seit dem Saisonbeginn für das Zuspiel bei den Drittliga-Frauen der SG Langenfeld zuständig. Trainer Michael Wernitz traut ihr eine Menge zu. Von Fabian Schmitt

Obwohl Carina Zandt ein 16 Jahre junger Teenager ist, trägt sie bereits eine Menge Verantwortung. Nach den Abgängen von Lisa Bartsch und Canan Sahin wurde sie bei den Drittliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) zur neuen Zuspielerin befördert. Zandt übernimmt nun eine sehr wichtige Aufgabe, denn sie muss den Aufbau gestalten und die Bälle sinnvoll verteilen. In den beiden ersten Pflicht-Einsätzen gegen die SG Marmagen-Nettersheim (0:3) und bei der GfL Hannover (3:2) gelang ihr das insgesamt zufriedenstellend.

"Carina kommt mit ihrer Verantwortung gut klar", lobt SGL-Coach Michael Wernitz, "sie hat innerhalb der kurzen Zeit auf der Zuspielposition sehr viel dazugelernt." Bevor das Talent die Position wechselte, war sie außen in der Annahme gefordert. Dass Zandts Leistungen auf der neuen Position nach wenigen Wochen der Eingewöhnung ausbaufähig sind, ist kein Wunder. Wernitz: "Carina muss noch die Präzision hinbekommen und in die zugespielten Bälle eine Konstanz reinkriegen. Außerdem muss sie ein bisschen lernen, mit Kritik positiv umzugehen. Ansonsten kann sie Freude und Leid mit den anderen Mädels teilen."

Zandt entdeckte ihre Leidenschaft für den Volleyball mit sieben Jahren. Zuerst war sie für die Jugendmannschaften des TSV Bayer 04 Leverkusen aktiv, ehe sie als Elfjährige zum ersten Mal bei Bayers Senioren mitmachte - in der siebten Mannschaft in der Kreisliga. "Mir wurde gesagt, dass ich Talent habe. So hat sich das früh ergeben", erklärt Zandt, die die elfte Klasse des Lise-Meitner-Gymnasiums in Leverkusen besucht. Im Jahr 2011 wechselte die Schülerin zu Langenfelds zweiter Mannschaft (Bezirksliga), bevor sie sich dem Bezirksligisten Moerser SC II anschloss. Seit 2013 steht Zandt für den Drittligisten Langenfeld auf dem Spielfeld.

Obwohl Zandt bei der SGL derzeit die mit großem Abstand jüngste Spielerin ist, hält sie gut mit. Sie beeindruckt mit einer sehr hohen Spielintelligenz und tritt darüber hinaus sowohl im Training als auch im Spiel sehr engagiert auf. "Carina ist ein Riesentalent, bei dem die Grundtechniken schon gut ausgebildet sind. Trotzdem ist es auf jeden Fall so, dass sie noch verbesserungswürdig sind", meint Wernitz. Carina Zandt ist zudem flexibel einsetzbar, denn sie fühlt sich inzwischen in der Annahme und auf der Zuspieler-Position wohl.

Nach zwei Spieltagen belegt Langenfeld mit zwei Zählern den siebten Tabellenplatz. Zandt strebt natürlich zunächst den Klassenerhalt an und will sich mit dem Team langfristig in der 3. Liga etablieren. Daneben hat sich die 1,75 Meter große Zuspielerin eigene Ziele gesetzt: "In Zukunft möchte ich mich auch persönlich verbessern. Ich würde gerne noch höher spielen, wenn sich das ergibt." Die nächste Chance, ihr Können zu zeigen, ergibt sich am 18. Oktober (15 Uhr, Halle Hinter den Gärten) im Heimspiel gegen den Sechsten TV Gladbeck II.

Quelle: RP
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