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Lokalsport
Volleyball: Die gute Stimmung ist das große Plus des Drittligisten

Langenfeld. Die Frauen der SG Langenfeld holten sich mit dem 3:1 in Nienburg auch neues Selbstvertrauen. Gegen den ASV Senden bauen sie wieder auf den Teamgeist. Von Fabian Schmitt

Wer eine geschlossene Mannschaftsleistung auf das Spielfeld bringen kann, verbessert ganz sicher seine Aussichten auf einen Erfolg. Das war zuletzt auch bei den Drittliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) der Fall, denn ihr hervorragender Teamgeist war am vergangenen Sonntag die Grundlage für den 3:1-Erfolg beim VC Nienburg. "Die Mannschaft war hochmotiviert", sagt Trainer Michael Wernitz, "nach der Partie waren selbst die Spielerinnen, die keine Einsatzzeiten hatten, begeistert."

Obwohl Celine Braun und Lara Dietrich in Nienburg überhaupt nicht eingesetzt wurden, freuten sie sich mit allen anderen über den wichtigen Sieg. Jessica Eisler stand zudem für die Partie gar nicht im Kader, nahm aber die weite Fahrt nach Niedersachsen auf sich, weil sie Langenfeld von draußen unterstützen wollte. Nach dem Duell liefen die anderen Spielerinnen zu Eisler, um mit ihr gemeinsam den Erfolg zu feiern. Das Fazit daraus: Die interne Stimmung ist zurzeit durchweg positiv.

Der erfahrene Coach war mit der Vorstellung zufrieden: "Wir haben eine der besseren Saisonleistungen gezeigt. Es ist einfacher, so aufzutreten, wenn man das Gefühl hat, dass es gerade läuft." Ein Sonderlob verteilte der Trainer noch an seine Zuspielerin Carina Zandt, da sie die Anweisungen gut annahm und umsetzte. Dass die SGL zwischendurch kleinere Abstimmungsprobleme hatte, störte die Langenfelderinnen letztlich wenig.

Mit zwölf Punkten belegt die SGL momentan Rang sechs und befindet sich deshalb außerhalb der direkten Gefahrenzone. Am Samstag (18 Uhr, Halle Hinter den Gärten) erwartet Langenfeld im letzten Heimspiel des Jahres den ASV Senden, der nur vier Zähler mehr vorweisen kann - und trotzdem an der Tabellenspitze liegt. "Senden ist ein Knaller", meint Wernitz, "sie müssen wohl einen guten Volleyball spielen. Generell kann in unserer Liga irgendwie jeder gegen jeden gewinnen. Man muss in jedes Spiel aufmerksam reingehen."

Personell können die Langenfelderinnen momentan aus dem Vollen schöpfen. Weil 13 Spielerinnen zur Verfügung stehen und nur zwölf Namen auf dem Spielbericht stehen dürfen, wird der SGL-Coach kurz vor der Partie erneut eine schwierige Entscheidung treffen müssen.

Quelle: RP
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