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Volleyball
Volleyball: SGL muss die Konzentration hoch halten

Langenfeld. Das Langenfelder Frauen-Team steht beim Vorletzten TV Gladbeck II vor einer wegweisenden Drittliga-Begegnung. Von Fabian Schmitt

Zuletzt konnten die Drittliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld durch den 3:1-Erfolg über den direkten Konkurrenten GfL Hannover einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt setzen. Weil sein Team dabei einige individuelle Fehler einstreute und der letzte Wille fehlte, ist SGL-Trainer Michael Wernitz trotzdem nicht komplett zufrieden. "Das Ergebnis hat gestimmt, aber das Spiel hätte mit 3:0 ausgehen müssen", sagt Wernitz. "Mir hat nicht gefallen, dass wir Flüchtigkeitsfehler gemacht und unsere Chancen nicht konsequent genutzt haben. Ich war auf jeden Fall anspruchsvoller, weil wir das Spiel dominierten", analysiert der Coach.

Die Langenfelderinnen ließen oft die nötige Konzentration vermissen. Dennoch wurden diese Unzulänglichkeiten nicht bestraft, weil auch die Gäste nicht ihre beste Leistung abriefen. Schließlich konnte Hannover nicht auf seinen kompletten Kader zurückgreifen und gerade der Ausfall von einigen Mittelblockerinnen war ein herber Verlust.

Wenn die SGL am Sonntag (17 Uhr) beim Vorletzten TV Gladbeck II (acht Punkte) antritt, will sie eine Leistungssteigerung bringen. Unlängst zog Gladbeck noch mit 2:3 in Hannover den Kürzeren. "Es ist für uns ein kleiner Gradmesser, dass Gladbeck gegen Hannover verloren hat. Wir müssen gegen Gladbeck vom Kopf her vorsichtig sein und wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen. Wir müssen in Gladbeck so antreten, als ob wir zum Tabellenführer fahren würden. Wir müssen mit vollster Konzentration in jeden Satz gehen", betont Wernitz, dessen Mannschaft mit 15 Zählern den siebten Rang belegt. Außer der Mittelblockerin Vanessa Aurbach (private Gründe) stehen dem erfahrenen SGL-Coach alle Spielerinnen zur Verfügung.

Momentan arbeiten die Langenfelderinnen im Training daran, dass ihre Annahme noch stabiler wird. Außerdem wollen sie die Abstimmung zwischen den Zuspielerinnen und dem Angriff noch verbessern. "Unsere Zuspieler müssen wissen, wo unsere Angreifer hinlaufen und unsere Angreifer müssen wissen, wo unsere Zuspieler den Ball hinspielen. Und das Verhalten des Gegners muss dabei natürlich auch beachtet werden", fordert Wernitz. Nun könnten die Langenfelderinnen in Gladbeck beweisen, dass sie diesen Ablauf schon verinnerlicht haben.

Quelle: RP
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