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Lokalsport
Volleyball: Spielgemeinschaft der Herren steht vor dem Aus

Langenfeld. In der vergangenen 2015/2016 zeigte die Spielgemeinschaft SG TSG Solingen II/SG Langenfeld in der Volleyball-Verbandsliga oft ordentliche Leistungen. Der Lohn dafür blieb nicht aus, denn das Team um Spielertrainer Mark Nahrstedt belegte den sechsten Rang - und schaffte dadurch den Klassenerhalt. Trotzdem wird die Spielgemeinschaft erst einmal nicht fortgesetzt. Solingen besitzt das Spielrecht für die Verbandsliga und hat das Team nicht für die nächste Saison gemeldet.

Der Nachbar-Verein will vielmehr ab sofort ausschließlich mit eigenen Spielern in der Verbandsliga antreten, um den Nachwuchs besser zu fördern. Daneben sollen Spieler aus dem Landesliga-Team ins Aufgebot rücken. "Es scheint sich abzuzeichnen, dass es keine Spielgemeinschaft mehr gibt", sagt Nahrstedt, "die Langenfelder Spieler und ich würden gern als Mannschaft so bleiben und Solingen will seine Jugend fördern - was okay ist. Wenn wir als Mannschaft auseinandergepflückt werden, würden wir das nicht mitmachen." Der Spielertrainer schließt aber nicht aus, dass die Vereine im Juni oder Juli eventuell noch eine gemeinsame Lösung finden. Die SGL hat keine eigene Mannschaft für die Bezirksliga gemeldet.

Nahrstedt denkt momentan ohnehin intensiv über seine eigene Rolle nach, weil er bald 45 Jahre alt wird. "Ich muss gucken, ob der Leistungssport noch etwas für mich ist. Vielleicht gehen wir einfach in den Hobby-Mixed-Bereich oder trainieren einfach nur so zusammen", meint der Volleyballer aus Leidenschaft. Das Aus der Spielgemeinschaft scheint allerdings besiegelt zu sein, obwohl sie in der vergangenen Serie durch ordentliche Leistungen den Klassenerhalt schaffte.

(fas)
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