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Lokalsport
Volleyball: Spielgemeinschaft hat doch noch eine Zukunft

Langenfeld. TSG Solingen und SG Langenfeld wollen im Bereich der Verbandsliga-Herren weiter zusammenarbeiten.

In den vergangenen Monaten stand die Zukunft der Volleyball-Spielgemeinschaft aus SG TSG Solingen II und SG Langenfeld (SGL) auf wackligen Beinen. Die Solinger kündigten die Kooperation per E-Mail auf und wollten das Team fortan "TSG Solingen Volleys 2" nennen. Doch nun einigten sich die Vereine nach konstruktiven Gesprächen auf eine Fortsetzung der bisherigen Zusammenarbeit. Außerdem wird die Mannschaft in der Verbandsliga-Spielzeit 2015/2016 erneut unter dem Namen SG TSG Solingen II/SG Langenfeld an den Start gehen. Die Spielgemeinschaft muss beim Verband bis August offiziell angekündigt werden.

"Jetzt haben sich die Klubs geeinigt", bestätigt der alte und neue Spielertrainer Mark Nahrstedt, "die Spielgemeinschaft behält ihren Namen und wir haben die Eckpunkte festgelegt." In der vergangenen Saison absolvierte die Spielgemeinschaft beide Trainingseinheiten in Langenfeld. Nun geht die SGL einen Kompromiss ein: Dienstags ist das Training von 20 Uhr bis 22 Uhr in Langenfeld zu Hause (Sporthalle Hinter den Gärten) und donnerstags von 20 Uhr bis 22 Uhr in Solingen (Halle steht noch nicht fest). Wann die Vorbereitung für die Anfang September beginnende Serie startet, ist bisher ebenfalls unklar.

Sicher ist, dass kein Volleyballer geht. Vielmehr werden der Außen-Angreifer Tomek Konik, der vorher in Solingens dritter Mannschaft aktiv war, und der junge Libero Justin Wolff (spielte zuvor in Solingens Erster) das Team verstärken. "Es läuft so weiter wie bisher. Der Fokus liegt darauf, dass das Verbandsligateam mehr zu einer Talentschmiede für unseren Nachwuchs wird, um den Sprung nach oben schaffen zu können", sagt Helmut Weissenbach, der als Vorsitzender der TSG Solingen und Manager der Volleys in der 2. Bundesliga fungiert.

Die Langenfelder wollen künftig ebenfalls mehr Talente aus der Jugend in den Verbandsliga-Kader integrieren. Derzeit zeichnet sich eine solche Verstärkung aber nicht ab.

(fas)
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