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Lokalsport
Volleyballer müssen wieder mehr zittern

Langenfeld. Im Kampf um den Klassenerhalt in der Volleyball-Verbandsliga erlitt die Spielgemeinschaft SG TSG Solingen II/SG Langenfeld einen herben Rückschlag, denn sie unterlag gegen den direkten Konkurrenten TuB Bocholt III mit 2:3 (23:25, 19:25, 25:18, 25:17, 14:16). Das Team von Spielertrainer Mark Nahrstedt verlor in dieser Saison bereits zum fünften Mal im Tiebreak - was keiner anderen Mannschaft derart häufig passierte. "Wir haben nach dem zweiten Satz eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt, worauf wir aufbauen können. Leider haben wir den Anfang verschlafen", meinte Nahrstedt. Langenfeld ist jetzt Siebter hinter Bocholt (beide elf Punkte), das über das bessere Satzverhältnis verfügt. Von Fabian Schmitt

Im ersten Satz (23:25) erkämpften sich die Gastgeber eine Führung (22:19), ehe ihnen zu viele Fehler in der Annahme und im Angriff unterliefen. Bocholt gewann anschließend auch den zweiten Abschnitt (19:25). Nahrstedt: "Wir haben dann auf dem Feld zu lethargisch agiert." Als Reaktion darauf stellte der Spielertrainer personell um. Felix Brück sollte sich nun auf die Annahme konzentrieren, während Nahrstedt als Diagonalspieler fungierte. Ergebnis: Die Hausherren wirkten aufmerksamer und gewannen den dritten Satz (25:18).

Weil die Langenfelder im vierten Abschnitt weiter sehr engagiert auftreten, schafften sie den 2:2-Ausgleich (25:17). Im Tiebreak (14:16) führte die Spielgemeinschaft beim Seitenwechsel mit 8:4, doch später nutzte sie beim Stande von 14:13 einen Matchball nicht - und zwei unglückliche Angriffsaktionen brachten kurz darauf das Aus. "Die Mannschaft kann es, aber sie agiert manchmal zu lange lethargisch", fand Nahrstedt. Am nächsten Samstag (16 Uhr) tritt Solingen/Langenfeld beim Schlusslicht Hildener AT an (sechs Zähler).

TSG Solingen II/SG Langenfeld: Brück,Nahrstedt, Schafföner, Klaudt, Pankonin, Schulze, Pejcinovic, Andersch, Schumacher, Scherer.

Quelle: RP
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