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Lokalsport
Volleyballerinnen arbeiten hart

Langenfeld. Drittliga-Frauen der SG Langenfeld belegten Platz drei beim Turnier in Bonn.

Für die Drittliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) sind die Vorbereitungswochen vor allem harte Arbeit. Nachdem das Team von Trainer Michael Wernitz zuletzt an einem Turnier des VC Allbau Essen teilgenommen und dort Rang drei belegt hatte, war es nun bei den SSF Fortuna Bonn zu Gast. "Ich bin bis jetzt zufrieden", sagt Wernitz, "wir haben noch nie so viele Turniere gespielt und wir waren vor einer neuen Saison noch nie so engagiert." Langenfeld verfügt seiner Auffassung nach über eine deutlich verbesserte Einstellung und der Teamgeist steht im Vordergrund.

Im ersten Spiel der Gruppenphase hatte die SGL einige Probleme mit dem Oberligisten TuSpo Weende, fuhr letztlich jedoch einen 2:0-Sieg ein. Anschließend gewann Langenfeld gegen den Regionalligisten VfL Bochum ebenfalls mit 2:0. Als Gruppen-Erster traf Langenfeld auf den Regionalligisten TV Waldgirmes - und setzte sich im knappen Duell dank der besten Turnierleistung erneut mit 2:0 durch.

Das Finale verlor die SGL mit 14:25, 26:28 gegen ihren Drittliga-Konkurrenten SG Marmagen-Nettersheim, bei dem auch die ehemaligen Langenfelderinnen Meike Schürholz und Sarah Man eingesetzt wurden. Hier machten sich deutlich die Strapazen der vorherigen Partien bemerkbar, weil der SGL insgesamt nur acht Spielerinnen zur Verfügung standen. Carina Zandt, Lara Dietrich und Vanessa Aurbach mussten sogar alle Begegnungen komplett bestreiten.

Die neue Zuspielerin Zandt zeigte erneut eine gute Vorstellung, doch ihre Zuspiele waren nicht so präzise wie üblich. Wernitz: "Es ist absolut klasse, dass sie den Job neu übernommen hat." Weil der Neuzugang Tina Steinacker (TSV Bayer 04 Leverkusen) fehlte, verlor zugleich die Langenfelder Annahme an Qualität. Am nächsten Samstag tritt Wernitz' Mannschaft beim Turnier eines niederländischen Drittligisten an.

(fas)
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