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Lokalsport
Volleyballerinnen auf dem richtigen Weg

Lokalsport: Volleyballerinnen auf dem richtigen Weg
Durchblick: Silke Althaus (rechts) und Jana Nahrstedt (hinten links) konnten zwar mit Langenfeld nicht jeden Ballwechsel für sich entscheiden, hatten allerdings in der Summe nach drei Sätzen die Nase vorne. FOTO: Ralph Matzerath (ARCHIV)
Langenfeld. Die Drittliga-Frauen der SG Langenfeld ernteten mit dem 3:0-Erfolg über den TV Gladbeck II den verdienten Lohn für eine konzentrierte Partie. Der Sieg war im Kampf um den Klassenerhalt wichtig fürs Team von Trainer Michael Wernitz Von Fabian Schmitt

Die Drittliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld gewannen dank einer überzeugenden Leistung klar mit 3:0 (25:20, 25:20, 25:22) gegen den Aufsteiger TV Gladbeck II. Nach diesem glatten Erfolg belegt die Mannschaft von Trainer Michael Wernitz mit fünf Punkten den sechsten Tabellenplatz - der für die nächsten Aufgaben eine gute Basis bietet. "Das war ein verdientes und erfolgreiches 3:0 gegen eine Gladbecker Mannschaft, die sich mehr vorgenommen hatte. Wir haben nichts zugelassen", sagte Wernitz, der einen sehr zufriedenen Eindruck machte. Im Kampf um den Klassenerhalt war der Sieg über einen direkten Konkurrenten für die SGL besonders wichtig.

Nach Ansicht des Trainers waren Silke Althaus, Carina Zandt, Spielführerin Diana Kiss und Birgit Dechow die vier wichtigsten Faktoren für den Erfolg. Althaus etwa wusste mit zwölf Punkten beim Block zu überzeugen und Zuspielerin Zandt zeigte ebenfalls eine sehr gute Vorstellung. "Carina hat sehr clever gespielt und die richtigen Entscheidungen getroffen", lobte der erfahrene SGL-Coach.

Außen-Angreiferin Kiss arbeitete sehr aufmerksam und machte nur wenige Fehler in der Annahme. Die erfahrenste Langenfelder Spielerin setzte insgesamt durch ihre starke Leistung ein wichtiges Zeichen. Weil die Außen-Angreiferin Dechow ebenfalls clevere Bälle spielte, erreichte der Auftritt der SGL ein hohes Niveau.

Im ersten Satz (25:20) neutralisierten sich die Teams zunächst. Durch druckvolle Aufschläge und gute Block-Aktionen gewann die SGL dann allerdings die Oberhand (6:6, 11:8, 25:20). Wernitz: "Wir waren im Block für unsere Verhältnisse sehr erfolgreich." Der zweite Abschnitt (25:20) verlief anfangs ebenfalls sehr ausgeglichen, bevor Langenfeld erneut in Führung ging und den Vorsprung nicht mehr abgab.

Zu Beginn des dritten Satzes führte die SGL erst einmal sehr deutlich (11:3, 18:12), doch durch eine Gladbecker Aufschlagserie war plötzlich wieder alles offen - 22:22. Weil die Gastgeberinnen nun aber die Nerven behielten, entschieden sie den dritten Satz zu ihren Gunsten.

Theoretisch steht nun für die SGL am Samstag (18 Uhr) ein Auswärtsspiel beim punktlosen Schlusslicht SV Wietmarschen auf dem Programm. Da die beiden Klubs jedoch das Heimrecht tauschten, geht diese Partie nun in der Halle Hinter den Gärten über die Bühne - und in der Rückrunde tritt Langenfeld dann auswärts an. "Wietmarschen kann nicht in seiner Halle spielen. Das Team ist grundsätzlich ein Gegner, dem wir Paroli bieten können. Dafür müssen wir konzentriert auftreten", fordert Wernitz. Die SGL will auf jeden Fall den nächsten Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

SG Langenfeld: Steinacker, Althaus, Kiss, Zandt, Bahr, Tillmann, Eisler, Dechow, Nahrstedt, Aurbach, Tänzler.

Quelle: RP
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