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Volleyballerinnen brauchen Erfolgserlebnis

Lokalsport: Volleyballerinnen brauchen Erfolgserlebnis
Ratlose Gesichter: SGL-Trainer Michael Wernitz sucht mit seinem Team noch nach dem ersten Erfolg. FOTO: matzerath
Langenfeld. In vier Spielen gab es noch keinen Punkt für den Drittligisten SG Langenfeld. Im Abstiegskampf ist ein Sieg in Cloppenburg wichtig. Von Fabian Schmitt

Für die Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) verlief die bisherige Spielzeit in der 3. Liga West denkbar schlecht, denn sie mussten nach den ersten vier Partien die Halle jeweils als Verlierer verlassen. Die jüngste 1:3-Pleite gegen die GfL Hannover war besonders bitter. Schließlich starteten die Langenfelderinnen hier sehr stark in die Partie und im ersten Satz konnten sie ein Zeichen setzen. Während die Gäste in der Annahme erhebliche Probleme hatten, gelangen der SGL immer wieder gefährliche Aufschläge. Nach einer schwachen Phase steigerte sich Langenfeld wieder und durfte auf den ersten Erfolg der Saison hoffen.

Ab dem zweiten Abschnitt machten die Gastgeberinnen in der Annahme aber deutlich zu viele Fehler und auch im Angriff fehlte plötzlich die nötige Präzision. Ein Beispiel: Diesmal erhielt die talentierte Libera Tina Steinacker den Vorzug gegenüber ihrer Konkurrentin Anna-Lena Agethen, doch sie erlaubte sich neben einigen guten Aktionen auch Aussetzer. Als ihre Mitspielerinnen zur Hilfe kamen, entstanden zusätzliche Missverständnisse - und jetzt lief fast alles schief. Weil sich die Langenfelderinnen trotz der Unterstützung des Publikums nicht steigern konnten, standen sie am Ende erneut mit leeren Händen da.

Mit null Punkten belegt die SGL in der Tabelle den letzten Rang. Auf den anderen beiden direkten Abstiegsplätzen stehen momentan der Zehnte SC Spelle-Venhaus (drei Zähler) und der Vorletzte SC Langenhagen (ein Punkt). Am Sonntag (16 Uhr) wollen die Langenfelderinnen beim Siebten TV Cloppenburg (vier Punkte) die Wende schaffen.

In der vergangenen Saison hatte die SGL große Probleme mit den Cloppenburgerinnen, die in beiden Duellen sehr konzentriert auftraten. "Wir haben keinen Angstgegner, aber Cloppenburg hat auf jeden Fall eine starke Mannschaft", meint SGL-Trainer Michael Wernitz. "Zuletzt waren es immer interessante und gute Spiele gegen Cloppenburg, aber sie hatten das bessere Ende."

In der vergangenen Woche trainierten die Langenfelderinnen auf einem Feld ihren Aufschlag und ihre Annahme. Zusätzlich sollte auf einem weiteren Feld die Abstimmung mit den Zuspielerinnen Carina Zandt und Vivian Brauns verbessert werden. "Wir mussten jetzt die Köpfe aufrichten, denn langsam ist die Zeit für den ersten Sieg gekommen. Am Sonntag werden wir schon um elf Uhr nach Cloppenburg reisen. Ich gehe davon aus, dass die Mädels vorher am Samstagabend nicht zu tief ins Glas schauen. Wir hoffen alle, dass wir es ab sofort besser machen als in den ersten vier Spielen", betont Wernitz.

Quelle: RP
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