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Lokalsport
Volleyballerinnen gehen unter - 0:3

Langenfeld. Die Regionalliga-Frauen der SG Langenfeld hatten in Münster keine Chance.

Am Abend vor dem Spitzenspiel beim Tabellenführer USC Münster II hatten die Regionalliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) noch einen Ausflug nach Köln unternommen. Im Rahmen einer vorgezogenen Weihnachtsfeier spielten die Langenfelderinnen "Laser Tag" und aßen gemeinsam zu Abend - alles, um die Teamstimmung weiter zu verbessern. Wenige Stunden später folgte trotzdem der herbe Rückschlag, denn die SGL verlor sehr deutlich mit 0:3 (10:25, 17:25, 19:25).

Der Ausflug nach Köln könnte trotzdem Früchte getragen haben, weil sich die Langenfelder nach der Beobachtung ihres Trainers Michael Wernitz mit gegenseitigen Vorwürfen trotz zahlreicher individueller Fehler weitestgehend zurückhielten. "Der Sieg für Münster geht auf jeden Fall in Ordnung", sagte der SGL-Coach, "wir sind auf den erwartet starken Gegner getroffen. Münster hatte zwar nur acht Spielerinnen dabei, aber viele mit Bundesliga-Erfahrung."

Die Gäste starteten katastrophal, denn sie fanden keine passenden Antworten auf die präzisen Aufschläge des USC. Weil die SGL deutliche Lücken in der Verteidigung einbaute, hatten die Gastgeberinnen sogar leichtes Spiel (8:1, 12:3, 10:25). "Wir hatten überhaupt gar keine Chance und kamen einfach nicht ins Spiel. Unsere einzigen Punkte bekamen wir durch Aufschläge und Zufallsbälle", stellte der SGL-Coach ehrlich fest.

Im zweiten Abschnitt machten Diana Kiss und Svenja Tillmann durch einigen guten Angriffs-Aktionen auf sich aufmerksam (6:4, 8:10). Langenfeld konnte allerdings nur bei hundertprozentiger Konzentration mit Münster mithalten - und weil die nur selten vorhanden war, hatte die SGL erneut keine Chance (12:16, 17:25).

Vor dem dritten Durchgang motivierten sich die Langenfelderinnen noch einmal gegenseitig, denn sie wollten die drohende schnelle Niederlage unbedingt abwenden. Dank kämpferisch starker Aktionen gelang dann auch tatsächlich ein sehr guter Start (6:4). Wernitz: "Meine Mannschaft hat nach den Rückschlägen nie aufgegeben. Wir haben im dritten Satz unsere beste Leistung abgeliefert." Anschließend glich Münster zum 12:12 aus, ehe vier individuelle Fehler der Gäste die Entscheidung brachten - 16:12, 25:19.

Trotz der Niederlage belegt die SGL mit 13 Zählern weiterhin den dritten Rang. Der Spitzenreiter Münster II (19 Punkte) ist vorne enteilt, während der Tabellenzweite SG SV Werth/TuB Bocholt (14) in Sichtweite liegt. Am Samstag (17.30 Uhr) gastiert Langenfeld in Bocholt - und bekommt erneut die Gelegenheit, sich gegen ein Spitzenteam zu behaupten. Aufgrund der Eindrücke von Münster dürfte das allerdings eine große Herausforderung werden.

SG Langenfeld: Steinacker, Althaus, Kiss, Zandt, Lakicevic, Brust, Eisler, Nahrstedt, Tänzler, Dietrich, Brauns, Christ.

(fas)
 
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