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Lokalsport
Volleyballerinnen kämpfen schon um ihre letzte Chance

Langenfeld. Michael Wernitz konnte es selbst kaum erklären, warum die Drittliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) ihre Talfahrt erneut nicht stoppen konnten. Der Tabellenletzte zog zuletzt auch gegen den auf Rang sechs liegenen Aufsteiger BSV Ostbevern den Kürzeren (1:3), sodass er die ersten acht Saisonspiele verloren hat. "Im Prinzip ist es die gleiche Leier wie bisher. Ich weiß trotzdem nicht, ob es nicht eine reine Kopfsache ist, dass wir wieder nicht gewinnen konnten. Vielleicht lag es daran, dass wir nicht konzentriert genug waren oder das Selbstvertrauen im Keller ist", meinte der SGL-Coach.

Im ersten Satz (25:19) lieferten die Gastgeberinnen noch eine starke Vorstellung ab, weil ihnen gefährliche Aufschläge gelangen und der Block ebenfalls gut arbeitete. Außerdem agierten die Langenfelderinnen anfangs aufmerksam in der Feld-Abwehr. Anschließend baute der Tabellenletzte allerdings deutlich ab. Dann fehlten bisweilen die letzte Konsequenz in der Abwehr und die Durchschlagskraft im Angriff. Wernitz: "Manchmal haben wir hinten nicht den entscheidenden Schritt gemacht, um den Ball platziert nach vorne zu bringen."

Das Schlusslicht Langenfeld, das lediglich einen Punkt auf dem Konto hat, will nun heute um 20 Uhr beim SC Spelle-Venhaus erst recht den ersten Sieg einfahren. Ein Erfolg wäre besonders wertvoll, weil der Zehnte Spelle-Venhaus (sechs Zähler) ein direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt ist. "Wenn wir dort wieder nicht gewinnen können, sehe ich langsam schwarz", erklärt Wernitz, "dann müssen wir uns wohl damit beschäftigen, die Saison noch zu überstehen." Der Abstieg wäre im Falle einer Niederlage tatsächlich fast unabwendbar, obwohl dann noch nicht mal die Hinrunde komplett hinter den Mannschaften liegt.

(fas)
 
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