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Volleyballerinnen müssen wieder zittern

Lokalsport: Volleyballerinnen müssen wieder zittern
Machtlos: Trainer Michael Wernitz und seine Vollyballerinnen fanden in Bad Laer viel zu selten nie in einen guten Rhythmus. FOTO: Ralph Matzerath (ARCHIV)
Langenfeld. Die Drittliga-Frauen der SG Langenfeld verloren beim SV Bad Laer nach einer schwachen Leistung mit 0:3. Nach einer Steigerung im zweiten Satz lief im dritten Abschnitt nichts mehr. Der Abstand zu den Abstiegsplätzen ist geschrumpft. Von Fabian Schmitt

Momentan läuft es überhaupt nicht rund und die Stimmung ist durchwachsen. Nach der 0:3 (17:25, 24:26, 8:25)-Pleite beim Tabellendritten SV Bad Laer müssen die Drittliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) den Blick auch noch stärker nach unten richten als bisher. Vorher hatte das Team bereits im Pokal-Viertelfinale gegen den Regionalligisten VC Allbau Essen (0:3) klar verloren. "Die Niederlage in Bad Laer zeichnete sich auf jeden Fall schon ab", meinte SGL-Trainer Michael Wernitz, "momentan ist bei uns der Wurm drin."

Im ersten Satz (17:25) lieferten sich die beiden Kontrahenten zuerst ein Duell auf Augenhöhe (15:15), doch bereits hier agierten die Gastgeberinnen im Angriff zwingender. Darüber hinaus konnte Jessica Eisler den Ausfall von Tina Steinacker auf der Libero-Position nicht kompensieren. Weil die SGL immer mehr Fehler einstreute, setzte sich Bad Laer mit der Zeit ab (16:23).

Die Langenfelderinnen konnten ihre Unzulänglichkeiten im zweiten Abschnitt vorerst nicht abstellen - 2:8, 6:10. Anschließend ging jedoch ein Ruck durch die Mannschaft, sodass die Annahme stabiler wirkte und die Aufschläge zwingender wurden (12:12, 21:19). Wernitz: "Ich hatte jetzt das Gefühl, dass es bei uns doch klappen könnte." Weil am Ende des Satzes erneut zu viele Fehler vorkamen und Bad Laer gefährlich angriff, zog Wernitz' Mannschaft erneut den Kürzeren (24:26).

Anschließend erarbeiteten sich die Gastgeberinnen im dritten Abschnitt erneut eine Führung und Langenfelder war schnell geschlagen (6:10). "Nach dem Start passierte bei uns einfach nichts mehr", sagte der enttäuschte SGL-Coach. Beim Stande von 8:13 gelang einer SV-Spielerin eine lange Aufschlagserie (8:25). "Dass es uns nicht mehr gelingt, einen Ball nach vorne zu bringen, ist wirklich sehr ärgerlich", betonte Wernitz.

Die SGL agierte zu selten über die Mitte, sodass Celine Braun für die Zuspielerin Carina Zandt aufs Feld kam - und keine Akzente zu setzen wusste. Wernitz: "Die Annahmespielerinnen haben es Celine auch nicht unbedingt leicht gemacht." Insgesamt lieferten die Langenfelderinnen eine schwache Leistung. Die Annahme und das Zuspiel waren einfach nicht gut genug, um für einen Sieg in Frage zu kommen. Folge: Der Sechste SGL (20 Zähler) liegt lediglich noch zwei Zähler vor dem Achten GfL Hannover, der auf dem ersten Abstiegsplatz steht. Langenfeld muss also für den Endspurt alle Kräfte mobilisieren, um nicht von hinten eingeholt zu werden.

SG Langenfeld: Steinacker, Althaus, Kiss, Zandt, Braun, Bahr, Tillmann, Eisler, Dechow, Nahrstedt, Dietrich, Tänzler.

Quelle: RP
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