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Lokalsport
Volleyballerinnen nehmen wieder Fahrt auf

Langenfeld. Die Drittliga-Frauen der SG Langenfeld wollen durch intensive Arbeit die Basis für den Klassenerhalt legen. Trainer Michael Wernitz sucht noch nach einer Zuspielerin. Bis Ende Juni soll alles geklärt sein.

LANGENFELD (fas) Die Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) konnten zuletzt erst einmal tief durchatmen. Nachdem sie auf dem rein sportlichen Weg aus der 3. Liga West abgestiegen waren, durften sie trotzdem drinbleiben - weil die Spielklasse aufgestockt wurde. Danach gönnten sich die Langenfelderinnen erstmal ein paar Wochen Urlaub, ehe sie nun wieder ins vorbereitende Training eingestiegen sind.

Obwohl die Anwesenheit zurzeit nicht verpflichtend ist, kann Trainer Michael Wernitz immer mit rund zehn Spielerinnen arbeiten. "Wenn die Mädels lieber zum Beachvolleyball gehen, ist das auch okay", betont der SGL-Coach. Momentan wollen sich nicht zuletzt die Zuspielerinnen Vivian Brauns und Nina Hennemann vom Landesligisten DJK Südwest Köln beweisen. Wernitz: "Sie waren schon acht oder neun Mal da. Man sieht bereits eine Verbesserung." Auf der Zuspieler-Position braucht die SGL dringend eine Alternative zu Carina Zandt, die sonst auf dieser Position alleine wäre. Darüber hinaus wird die SGL eventuell noch eine Außen-Angreiferin verpflichten.

Auf der anderen Seite könnte die Langenfelder Außen-Angreiferin Mareike Dietzsch zum Zweitligisten SnowTrex Köln wechseln, falls sie dort im Probetraining überzeugen sollte. "Es wäre eine große Herausforderung für sie", findet Wernitz, "wenn es nicht klappen sollte, wäre sie aber nicht traurig." Dietzsch war in der vergangenen Saison eine wichtige Stütze und deshalb wäre ihr Abgang für die SGL sehr schmerzhaft. Bis zum 30. Juni will Wernitz die personellen Planungen abgeschlossen haben.

In der Spielzeit 2016/2017 besteht die 3. Liga West aus zwölf Mannschaften und am ersten Spieltag (17./18. September) wird Langenfeld zur Saison-Premiere beim Aufsteiger VC Essen-Borbeck antreten. "Das ist ein Knaller und ich schätze den Gegner sehr stark ein", sagt Wernitz, der sechs gute und sechs mittelmäßige Teams in der Liga erwartet. Im Gegensatz zur vergangenen Serie wird es diesmal aber definitiv drei Absteiger geben. Ganz klar: Die Langenfelderinnen konzentrieren sich erneut nur auf das Ziel Klassenerhalt. Um für die kommende Saison entsprechend vorbereitet zu sein, stehen im August und September einige Turniere auf dem Programm. Langenfeld will einfach nichts mehr dem Zufall überlassen.

Quelle: RP
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