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Lokalsport
Volleyballerinnen scheitern mal wieder

Lokalsport: Volleyballerinnen scheitern mal wieder
Enttäuscht: Auch Mareike Dietzsch (links) und Silke Althaus schieben derzeit viel Frust. FOTO: Ralph Matzerath (ARCHIV)
Langenfeld. Die Drittliga-Frauen der SG Langenfeld warten als Tabellenletzter nach dem 0:3 in Bremen weiter auf den ersten Sieg. Von Fabian Schmitt

Die Drittliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) konnten auch in ihrem siebten Saisonspiel nicht den ersten Sieg einfahren, denn beim starken Zweitliga-Absteiger TV Eiche Horn Bremen gab es eine glatte 0:3 (19:25, 23:25, 21:25)-Niederlage. Deshalb belegt die Mannschaft von Trainer Michael Wernitz mit nur einem Zähler weiter den letzten Rang - und die Lage in der Gefahrenzone wird für Langenfeld immer schwieriger. "Man darf nicht behaupten, dass wir überhaupt gar keine Chance hatten. Bremer war aber in der Summe im Angriff stärker als wir. Mein Team hat wieder zu viele Eigenfehler gemacht", urteilte Wernitz.

Die Gäste lagen im ersten Satz bald zurück (1:4), weil sie viele Unzulänglichkeiten in der Annahme hatten. Deshalb wechselte Wernitz auf der Libero-Position - und Anna-Lena Agethen kam für Tina Steinacker. Die Maßnahme zahlte sich auch aus, ehe die Gastgeberinnen nach dem 11:11 erneut die Oberhand gewannen (19:25). Bremen profitierte vor allem von seiner enorm gefährlichen Mittel-Angreiferin, die Langenfelds Block erst allmählich besser in den Griff bekam.

Anschließend verlief der zweite Abschnitt zunächst ebenfalls ausgeglichen - 17:17. Dann entstand allerdings ein deutlicher Bruch im Langenfelder Spiel, weil die Annahme weniger stabil agierte als vorher. Lediglich Jessica Eisler lieferte diesmal eine recht beständige Leistung ab. Beim Stande von 17:21 ging dann kurzzeitig ein Ruck durch das Team, das durch die wirkungsvollen Aufschläge von Svenja Tillmann und Silke Althaus noch einmal neuen Mut schöpfte.

"Man hat gesehen, dass wir durch unsere Aufschläge die Bremerinnen in Verlegenheit bringen konnten", sagte Wernitz, "trotzdem hat unsere Verteidigung manchmal nicht so gut funktioniert. Auch im Block sahen wir manchmal unglücklich aus." Darüber hinaus gab es einige Eigenfehler, sodass die Gastgeberinnen auch den zweiten Satz für sich entscheiden konnten (25:23).

Der dritte Abschnitt entwickelte sich zunächst ähnlich ausgeglichen (10:10), doch anschließend verfiel die SGL in die alten Mängel zurück - mit vielen Fehlern und wenig Stabilität in der Annahme. "Unter dem Strich geht die Niederlage in Ordnung, weil Bremen in seinen Aktionen sicherer war", fand Wernitz, dessen Team die Heimreise mit leeren Händen antreten musste.

SG Langenfeld: Steinacker, Althaus, Kiss, Dechow, Braun, Agethen, Tillmann, Eisler, Nahrstedt, Dietrich, Dietzsch, Brauns.

Quelle: RP
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