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Lokalsport
Volleyballerinnen sehen ihre Grenzen

Langenfeld. Die Drittliga-Frauen der SG Langenfeld verloren gegen den Tabellenführer ASV Senden wegen zu vieler Fehler mit 1:3, Von Fabian Schmitt

Für die Drittliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) war der Spitzenreiter ASV Senden eine Nummer zu groß, denn die Mannschaft von Trainer Michael Wernitz zog relativ deutlich mit 1:3 (20:25, 19:25, 25:22, 20:25) den Kürzeren. "Das Spiel muss man nicht verlieren", meinte Wernitz, "trotzdem geht der Sieg von Senden in Ordnung, weil es über die körperliche Überlegenheit verfügt. Wir haben gegen groß gewachsene Mädels gespielt, die genau wissen, was sie mit dem Ball machen." Bisweilen wurden die Angriffe der SGL geblockt - und Zuspielerin Carina Zandt konnte die Bälle nicht weiter weg vom Netz platzieren.

Die Gastgeberinnen waren geschwächt, weil Birgit Dechow (Außen-Annahme) wegen einer Erkältung nur Kurzeinsätze bestreiten konnte. Deshalb musste hier Mareike Dietzsch einspringen. Außerdem bekam Spielführerin Diana Kiss einige Auszeiten. Die Kiss-Aufgaben erledigte Jessica Eisler ordentlich.

Im ersten Satz produzierte Langenfeld zahlreiche Eigenfehler, die der Aufsteiger aus Senden sofort bestrafte (4:7, 12:16). Vor heimischem Publikum war die SGL nervös und angespannt - was sich negativ auf die Leistung auswirkte. Folge: Letztlich entschied der ASV den Abschnitt ungefährdet mit 25:20 zu seinen Gunsten.

Anschließend hielten die Gastgeberinnen im zweiten Abschnitt (19:25) zunächst gut mit. Im Aufschlag fand die SGL nun zuerst passende Mittel (14:14) und verlor später trotzdem noch den Faden - 16:22. "Jetzt war der Zug gegen diese starke Mannschaft abgefahren", betonte Wernitz, der dennoch bald neue Hoffnung schöpfte. Langenfeld behielt im dritten Abschnitt die Oberhand (25:22), indem sie durch eine lange Aufschlagserie der Diagonalangreiferin Jana Nahrstedt auf den richtigen Weg fand. "Jana kann den Ball dahin schlagen, wo sie will - und wie es ihr der Trainer anzeigt", lobte Wernitz, "sie hat die nötige Nervenstärke und das Können." Zum Durchbruch reichte das allerdings nicht. Obwohl die SGL im vierten Abschnitt (20:25) den Kampf annahm und gut vom Publikum unterstützt wurde, ließ sich die Niederlage nicht mehr abwenden.

"Ich mache dem Team keinen Vorwurf, weil es die Fehler nicht mit Absicht machte. Die Mädels machen ja nicht extra eine unglückliche Figur", stellte der SGL-Coach fest. Der Spitzenreiter Senden war einfach eine Nummer zu groß.

SG Langenfeld: Dietzsch, Steinacker, Althaus, Kiss, Zandt, Tillmann, Eisler, Dechow, Nahrstedt, Aurbach, Tänzler.

Quelle: RP
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