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Lokalsport
Volleyballerinnen sind auf Klettertour

Langenfeld. Die Drittliga-Frauen der SG Langenfeld setzten sich gegen den Aufsteiger SV Wietmarschen ungefährdet mit 3:0 Sätzen durch. Trainer Michael Wernitz sah ein konzentriertes Team, will aber den zweiten Tabellenplatz nicht überbewerten. Von Fabian Schmitt

Dank einer sehr konzentrierten Leistung gewannen die Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) in der 3. Liga West gegen den Aufsteiger SV Wietmarschen deutlich mit 3:0 (25:11, 25:18, 25:18). Das Team von Trainer Michael Wernitz bestätigte dabei sein gute Form, denn es erzielte bereits den dritten Erfolg hintereinander. "Wir hatten keine Probleme", urteilte Wernitz, "unser Sieg war zu keinem Zeitpunkt des Spiels in Gefahr." Die SGL konnte fast auf den gesamten Kader zurückgreifen, weil lediglich Jessica Eisler (Rückenprobleme) und Steffi Bahr (Rückenverletzung) passen mussten. Wernitz nutzte die Gelegenheit und setzte auch alles zur Verfügung stehenden Kräfte ein.

Die Partie wäre beinahe ausgefallen, weil das vorgesehene Schiedsrichter-Gespann fehlte. Die Unparteiischen waren nicht darüber informiert, dass die beiden Mannschaften das Heimrecht getauscht hatten - und deshalb nach Wietmarschen gereist. Wernitz: "Dann habe ich den Staffelleiter angerufen und er war damit einverstanden, dass zwei Schiedsrichter aus dem Publikum das Spiel leiten." Das Aushilfs-Gespann erledigte seine Aufgabe anschließend sehr professionell.

Im einseitigen ersten Satz (25:11) überzeugten die Gastgeberinnen durch gute Aufschläge von Silke Althaus und Birgit Dechow. Auf der anderen Seite wirkte die junge Mannschaft aus Wietmarschen stark verunsichert und bei den Gästen entwickelte sich kein richtiger Spielfluss (9:3, 10:6, 15:11). Im zweiten Abschnitt (25:18) stellte sich Wietmarschen besser auf die SGL ein. Der Aufsteiger fand auch durch gut platzierte Bälle einige Lücken, doch letztlich behielt Langenfeld immer den Überblick und die Oberhand (13:8, 19:11). Wernitz wechselte viel durch, um allen Spielerinnen die entsprechende Praxis zu geben und taktische Formationen auszuprobieren. Trotz der Experimente war die SGL deutlich überlegen.

Im dritten Satz (25:18) lagen die Gastgeberinnen anfangs mit 7:8 zurück, ehe sie noch einmal aufdrehten und wieder dominierten. Durch ihre gefährlichen Aufschläge konnte die SGL das Blatt wenden (10:8, 19:11) und machte den glatten Erfolg klar. Langenfeld belegt jetzt mit acht Punkten sogar den zweiten Tabellenplatz "Das ist eine Momentaufnahme, die die Mädels natürlich freut", sagt Wernitz, der die gute Position nicht überbewerten will. Unter dem Strich dürfen die Langenfelderinnen mit dem Saisonstart allerdings sehr zufrieden sein, denn sie haben jetzt im Kampf um den Klassenerhalt eine gute Ausgangslage.

SG Langenfeld: Steinacker, Althaus, Kiss, Zandt, Braun, Tillmann, Dechow, Nahrstedt, Aurbach, Dietrich, Tänzler.

Quelle: RP
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