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Lokalsport
Volleyballerinnen stehen in der 3. Liga unter Druck

Langenfeld. Langenfeld erwartet den Fünften Hannover. Für neue Zuversicht sorgt das Comeback von Steffi Lippert.

Steffi Lippert ist zurück. Nach eineinhalb Jahren Pause stieg die Spezialistin auf der Libero-Position jetzt bei den Drittliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) wieder ins Training mit der Mannschaft ein. "Steffi hat vorher in Ruhe ihre Mutterzeit genossen. Jetzt sorgte es bei den Mädels direkt für gute Laune, dass sie wieder da ist", sagt SGL-Trainer Michael Wernitz. Lippert kann sowohl auf der Libero-Position als auch in der Außen-Annahme spielen.

Dass die Mannschafts-Stimmung nach oben kletterte, war für Wernitz sehr wichtig - weil die ersten drei Spieltage mit drei Niederlagen und null Punkten eine große Enttäuschung darstellen. Zuletzt verkaufte sich die SGL zwar sehr gut, zog aber beim Spitzenreiter SV Bad Laer ebenfalls den Kürzeren (1:3). Die Folge: Mit null Zählern und 1:9 Sätzen belegt Langenfeld den vorletzten Rang. Einen Wimpernschlag schlechter liegt über das Ballverhältnis (211:250/183:247) nur das Schlusslicht SC Spelle-Venhaus.

Mit dem Blick auf den weiteren Saisonverlauf sollte Wernitz' Team heute Abend (18 Uhr, Halle Hinter den Gärten) gegen den Tabellensechsten GfL Hannover, der fünf Zähler auf dem Konto hat, möglichst gewinnen. "Wenn sich Hannover nicht groß verstärkt haben sollte, sind sie für uns ein Gegner auf Augenhöhe", findet der SGL-Coach, "wir werden auf jeden Fall stark gefordert sein. Wir müssen direkt da sein und alles entgegensetzen."

Weil momentan alle Langenfelder Spielerinnen fit sind, hat der Trainer die Qual der Wahl - denn er kann lediglich zwölf seiner 15 Spielerinnen für die Partie nominieren. "Auch Birgit Dechow ist wieder ins Training eingestiegen und heiß aufs Spiel", erklärt Wernitz, auf den im einen oder andere Fall schwierige personelle Entscheidungen warten.

(fas)
 
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