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Lokalsport
Volleyballerinnen stehen vor den Wochen der Wahrheit

Langenfeld. Momentan trainieren die Drittliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) intensiv, um für den Saison-Endspurt die eigenen Schwachstellen zu beheben. Die Mannschaft von Trainer Michael Wernitz übt dabei den Aufschlag und die Annahme. Außerdem geht es um eine bessere Abstimmung zwischen Zuspiel und Mittelblock. Das Handicap: Es standen nicht immer alle Spielerinnen zur Verfügung, weil sich Diana Kiss, Jana Nahrstedt, Birgit Dechow und Vanessa Aurbach noch auf die Westdeutschen Meisterschaften der Seniorinnen I (Ü 31) vorbereiten mussten. "Das war so abgesprochen und das verstehe ich", sagt Wernitz.

Der Achte Langenfeld (21 Punkte) muss sich akribisch auf die wichtige Partie heute (19 Uhr) beim Dritten ASV Senden (35) vorbereiten. Die SGL steht schließlich zwei Spieltage vor dem Saisonende auf einem direkten Abstiegsplatz. "Wir testen äußerst intensiv die einzelnen Mannschaftsteile", meint der SGL-Coach, "wir wollen nicht so ausrechenbar sein. Im Training klappt das alles ganz gut, aber im Spiel schaffen wir es manchmal nicht so gut. Wir wollen in Senden voll auf Sieg spielen. Ein Punkt wäre schon ein großer Erfolg." Dem erfahrenen Trainer macht Hoffnung, dass die Stimmung im Team gut ist und dass seine Spielerinnen in wichtigen Partien immer bis an ihre Leistungsgrenze gehen können.

Wernitz lässt seine eigene Zukunft bislang offen: "Ich habe mir noch keine Gedanken gemacht, was ich im Falle eines Abstiegs machen würde. Man kann weitermachen oder gucken, ob eine Veränderung vonnöten ist. Es hängt auch davon ab, ob sich Spielerinnen durch mich persönlich verbessern konnten oder nicht." Nun konzentriert sich die SGL erst einmal auf das wichtige Duell mit Senden. Die Entscheidung im Kampf um den Klassenerhalt fällt dann am letzten Spieltag in eigener Halle gegen den Siebten TV Cloppenburg (3. April, 15 Uhr).

(fas)
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