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Lokalsport
Volleyballerinnen verschaffen sich Luft

Langenfeld. Die Drittliga-Frauen der SG Langenfeld belohnten sich in der Partie beim ASV Senden selbst für eine starke Leistung und gewannen verdient mit 3:1. Das Team von Trainer Michael Wernitz kann den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen. Von Fabian Schmitt

Michael Wernitz lag richtig. Vor dem Spiel beim ASV Senden hatte der erfahrene Trainer darauf verwiesen, dass die Drittliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) in besonders wichtigen Duellen immer an ihre Leistungsgrenze gehen könnten. Das zeigten die vom Abstieg bedrohten Langenfelderinnen jetzt tatsächlich wieder, denn sie gewannen nach einer starken Partie verdient mit 3:1 (25:23, 21:25, 25:13, 25:21). "Das ist ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis. Es war kein Geschenk von Senden an uns, sondern wir haben wirklich gut gespielt", urteilte der Coach.

Durch den wichtigen Erfolg verbesserte Langenfeld sein Konto auf 24 Punkte - und hat damit im Kampf um den Klassenerhalt alle Chancen auf seiner Seite. Dazu muss die SGL "nur" zum Abschluss am 3. April (15 Uhr, Halle Hinter den Gärten) Rang (24 Punkte) ihr letztes Saisonspiel gegen den ebenfalls gefährdeten TV Cloppenburg gewinnen. "Ich hoffe, dass wir die Bude zu diesem Endspiel voll haben", sagte Wernitz, "wenn ein Zuschauer eine Begleitung mitbringt, muss diese Begleitung nur die Hälfte des Eintrittspreises zahlen." Das Team kann jede Unterstützung gebrauchen.

Im ersten Satz (25:23) waren die Annahme und das Stellungsspiel in der Verteidigung ordentlich, aber die SGL muss sich hier trotzdem noch deutlich steigern. Gleichzeitig schlossen die Gäste ihre Angriffe überlegt ab, sodass sie den sehr ausgeglichen Abschnitt zu ihren Gunsten entscheiden. Wernitz: "Das war der wichtigste Satz, weil wir erst mal ins Spiel hereinfinden mussten. Wir haben eine Energieleistung gebracht. Man spürte, dass wir diesen Punkt unbedingt wollten."

Anschließend gewannen Senden den zweiten Durchgang (25:21), in dem die SGL mehr Fehler machte - während Senden insbesondere im Angriff stark aufdrehte. "Wir konnten die Bälle einer großen Spielerin von Senden nicht so gut verteidigen", stellte Wernitz fest.

Nach dem zweiten Satz gab es eine zehnminütige Pause, in der die SGL die Geschehnisse in der Kabine analysierte. "Die Mädchen gingen alle mit einer anderen Einstellung an das Spiel heran", meinte Wernitz. Durch gute Aktionen von Vanessa Aurbach und Carina Zandt gewann die SGL den dritten Durchgang glatt (25:13), ehe sie im vierten dank einer weiter konzentrierten Leistung und der gefährlichen Aufschläge von Zandt ebenfalls die Oberhand behielt (25:21).

SGL: Steinacker, Althaus, Kiss, Zandt, Braun, Bahr, Tillmann, Eisler, Nahrstedt, Aurbach, Tänzler.

Quelle: RP
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