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Volleyball
Volleyballerinnenzeigen ihre zwei Gesichter

Langenfeld. In den beiden ersten Testspielen des Drittligisten SG Langenfeld gibt es einen Sieg und eine Niederlage. In den entscheidenden Momenten lässt die Mannschaft noch die Konzentration vermissen. Von Fabian Schmitt

In den ersten beiden Testspielen der Vorbereitung zeigten die Drittliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld zwei unterschiedliche Gesichter. Zunächst lieferten sie eine ordentliche Leistung und deshalb setzten sie sich gegen den Oberligisten Düsseldorfer SC mit 3:1 durch. Anschließend traten die Langenfelderinnen Anfang des zweiten Tests gegen den Regionalligisten FC Junkersdorf noch engagiert auf, ehe sie den Faden verloren und am Ende sehr deutlich mit 0:4 den Kürzeren zogen. Dabei ließen sie komplett die Konzentration vermissen.

Am 4. September nehmen die Langenfelderinnen am Printen-Cup des Regionalligisten PTSV Aachen und am 10. September an einem weiteren Turnier in den Niederlanden teil. Bis dahin absolviert die Mannschaft ein intensives Trainingsprogramm - und arbeitet ab der übernächsten Woche erstmals im Athletikbereich. Allerdings fehlen einige Spielerinnen bei den Übungseinheiten, weil sie im Sommer lieber dem Beachvolleyball nachgehen. Trotzdem begrüßt der erfahrene Trainer Michael Wernitz diese Entwicklung, weil er darin eine gute individuelle Ergänzung zum Hallen-Volleyball sieht.

Derweil hat die SGL ihre Kaderplanungen für die kommende Spielzeit abgeschlossen. So verpflichtete der Klub als einzige Verstärkung Zuspielerin Vivian Brauns vom Landesligisten DJK Südwest Köln, die als Ersatz für Carina Zandt vorgesehen ist. Nina Hennemann hatte sich im Probetraining ebenfalls angeboten, doch Wernitz will sie momentan nicht holen. "Eine dritte Zuspielerin könnte zu Unzufriedenheit oder Stress führen, weil ich immer nur zwei zu den Spielen mitnehme. Soweit es aber in Zukunft eine Gelegenheit gibt, werde ich bei Nina sofort wieder anfragen, weil sie mit viel Training mal eine gute Zuspielerin werden kann", erklärt der Coach.

Im Gegenzug wechselt Diagonalspielerin Vivien Tänzler zum Drittliga-Aufsteiger VC Allbau Essen. "Das lief mit meinem Trainerkollegen Marcel Werzinger alles sehr freundschaftlich ab. Es gab kein Abwerben. Vivien hat sich bei uns gut verabschiedet und sie sucht eine neue Herausforderung", sagt Wernitz.

Als Reaktion rückt nun die Außenangreiferin Jessica Eisler auf die Mittelposition und die Mittelblockerin Lara Dietrich auf die Diagonalposition. "Dadurch wird auf jeden Fall ein neuer Konkurrenzkampf auf der Diagonalposition entstehen. Lara Dietrich und Jana Nahrstedt werden jetzt um den Platz kämpfen, und Konkurrenzkampf belebt ja bekanntlich das Geschäft", erläutert der SGL-Trainer. Weil Außenangreiferin Mareike Dietzsch trotz eines Probetrainings nicht zum Zweitligisten SnowTrex Köln geht, gibt es in der Langenfelder Mannschaft keine weiteren personellen Veränderungen.

Quelle: RP
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