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Weitere zwölf Punkte sind das SGL-Ziel

Lokalsport: Weitere zwölf Punkte sind das SGL-Ziel
Carina Zandt (links) ist der wichtigste Baustein im bislang gut funktionierenden SGL-Team. "Wenn Carina stabil bleibt, habe ich keine Bedenken", sagt Trainer Michael Wernitz. FOTO: Matzerath
Langenfeld. Der Volleyball-Drittligist hat sich in der neuen Spielklasse etabliert. Die starke Hinrunde soll bestätigt werden. Von Fabian Schmitt

Die Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) haben sich in der 3. Liga West etabliert. Nach der Hinrunde belegt die Mannschaft von Trainer Michael Wernitz mit zwölf Punkten den siebten Rang. Und der Abstand auf den TV Gladbeck II, der auf dem ersten Abstiegsplatz steht, liegt bei fünf Zählern. "Wenn man sich die Abstände zwischen den einzelnen Mannschaften anschaut, kann man mit der Hinrunde zufrieden sein. Dann ist die Ausbeute mit Sicherheit okay", sagt Wernitz.

In der ersten Saisonhälfte profitierten die Langenfelderinnen vor allem von ihrem herausragenden Teamgeist. Die Spielerinnen konzentrierten sich nicht auf ihre persönlichen Interessen, sondern sie stellten sich unisono in den Dienst der Mannschaft. So reiste etwa Jessica Eisler zum Spiel beim VC Nienburg (3:1), obwohl sie gar nicht im Kader stand. Um ihr Team zu unterstützen, nahm die Außenangreiferin trotzdem die lange Fahrt nach Niedersachen auf sich. Nach der Partie liefen dann die Spielerinnen auf direktem Wege zu Eisler, um mit ihr gemeinsam den wichtigen Erfolg zu feiern.

Außerdem fand sich die neue Zuspielerin Carina Zandt bereits gut auf ihrer neuen Position ein. Wernitz: "Wenn Carina stabil bleibt, habe ich keine Bedenken." Darüber hinaus arbeitet sich die zweite Zuspielerin Celine Braun immer besser an ihre neue Aufgabe heran - das soll nun belohnt werden. "Vielleicht wird Celine beim Spiel in Wietmarschen erste Erfahrungen sammeln. Dann könnten wir es mal einen Satz mit ihr probieren", sagt der erfahrene SGL-Coach.

Obwohl die Langenfelderinnen in der Hinrunde schon in einigen Punkten überzeugen konnten, müssen sie sich insgesamt noch steigern. "Wir müssen ab sofort auch noch die Phasen der kollektiven Unkonzentriertheit weglassen", fordert Wernitz. Zudem muss die SGL versuchen, in den Heimspielen noch stärker aufzutreten. In der Halle Hinter den Gärten konnte sie nur zwei von sechs Duellen zu ihren Gunsten entscheiden. Diese Bilanz sollte nun verbessert werden.

In der Rückrunde wollen die Langenfelderinnen genauso viele Punkte erreichen wie in der ersten Saisonhälfte. Mit hoher Wahrscheinlichkeit würden sie dadurch erneut den Abstieg abwenden. "Wir müssen die Rückrunde so wie die Hinrunde gestalten", unterstreicht Wernitz, "das sollte auf jeden Fall für den Klassenerhalt reichen. Wir müssen Gladbeck und Wietmarschen auf Abstand halten." Der TV Gladbeck II (Neunter/sieben Punkte) und SV Wietmarschen (Zehnter/null Zähler) liegen gerade am Tabellenende.

Zum Rückrunden-Auftakt tritt die SGL am Sonntag (16 Uhr) beim Zweiten SG Marmagen-Nettersheim (20 Punkte) an. In der Hinrunde lieferten sich die beiden Teams ein ausgeglichenes Duell, doch am Ende verlor Langenfeld deutlich mit 0:3. "Wenn wir wenigstens einen Satz holen könnten, wäre das ein kleiner Erfolg", betont Wernitz, "Marmagen ist aber auf jeden Fall keine Übermannschaft."

Quelle: RP
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