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Lokalsport
Zwei Kanu-Talente erreichen das DM-Finale

Monheim. Die intensive Vorbereitung machte sich bezahlt, denn die vier Starter des Monheimer Kanus-Clubs (MKC) erzielten bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend/Junioren im Kanu-Slalom gute Ergebnisse. Die gerade erst fertiggestellte Strecke in Hohenlimburg erlebte mit den nationalen Titelkämpfen ihre offizielle Premiere - und 2017 wird sie der Schauplatz für Europameisterschaften sein (Junioren, U 23). Die MKC-Starter, die für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert waren, konnten schon jetzt zeigen, dass sie mit der sehr schnellen Strecke zurechtkommen.

Janina Mannschott und Maike Rummler hatten mit Trainer Sven Rottenberger in den vergangenen Wochen konzentriert gearbeitet - in Österreich (Saalach) und in Tschechien (Roudnice, Prag) sowie auf der Lenne in Hohenlimburg und auf der Erft. Maike Rummler, die im ersten Jahr in der Jugend antritt, hatte sich ein hohes Ziel gesetzt: Sie wollte unbedingt ins Finale der besten zehn. Nach zwei von Nervosität geprägten Vorläufen erreichte sie auf Platz 13 zunächst das Halbfinale.

Der zweite Lauf war nicht fehlerfrei, aber deutlich schneller. Deshalb schaffte die Monheimerin ihr Ziel qualifizierte sich als Neunte für das Finale. Hier legte sie sogar zu, fuhr nervenstark und kämpfte sich mit einem Lauf ohne Fehler in 107,43 Sekunden auf Platz fünf vor. Gleichzeitig löste sie die Fahrkarte für die Deutschen Meisterschaften der Leistungsklasse in Augsburg.

Janina Mannschott, die Vizemeisterin von 2014, zog als Vorlauf-Fünfte ins Halbfinale ein. Hier wirkte sie nervös und handelte sich vier Strafsekunden ein, kam jedoch als Siebte ungefährdet ins Finale. Hier verbesserte sie sich mit nur einer Torstab-Berührung auf Platz sechs.

Im Mannschaftsfahren belegten die beiden MKC-Sportlerinnen zusammen mit Carolin Riemer aus Neuss den vierten Rang hinter der starken Konkurrenz aus Augsburg. Kristina Scheuß qualifizierte sich mit Platz 26 für das Halbfinale und kletterte dort auf Platz 22. Tobias Kuhn startete erstmals bei der Jugend und erreichte im riesigen Starterfeld den 59. Platz.

Ein Erfolg waren die Deutschen Meisterschaften auch für Trainer Sven Rottenberger. Neben Maike Rummler und Janina Mannschott betreut er drei weitere Sportler des Teams Rhein/Ruhr mehrmals in der Woche auf der Erft. Außerdem begleitet er sie zu den Wettkampfstätten Markkleeberg, Augsburg, Lofer und Prag. Insgesamt erreichten vier seiner fünf Schützlinge das Finale.

(kd-)
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