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Lokalsport
Zweite der SGL belohnt sich für die deutliche Steigerung

Langenfeld. Handball-Verbandsligist gewann in Wermelskirchen mit 32:29. Aushilfe Dennis Werkmeister sorgte für Ruhe. Von Moritz Löhr

Der Sieg war Balsam für die Seele. Der Handball-Verbandsligist SG Langenfeld II (SGL) sicherte sich durch das 32:29 (14:12) beim TuS Wermelskirchen die ersten Punkte im neuen Jahr und kann durchatmen - insbesondere nach dem schwächeren Auftritt gegen den Ersten SG Überruhr (25:32). SGL-Trainer Frank Holzweißig, der sein Amt am Ende der Saison abgibt, hatte die Mannschaft auf die Partie eingeschworen. Gleichzeitig durfte er wieder auf Unterstützung zählen.

Alexander Klimke und Philipp Ißling fielen aus. Bei Ißling, der gegen Überruhr eine Verletzung im Schulterbereich erlitten hatte, steht die Diagnose noch aus. "Wir vermuten leider Schlimmeres", meinte Holzweißig. Außerdem fehlten Frederic König, Daniel Reinders und Henrik Heider. Aushilfen standen aber bereit: Daniel Intfeld, Francesco De Mieri und erneut Dennis Werkmeister. Das sollte in Werkmeisters Fall besonders wichtig werden.

Alle Spieler präsentierten sich verbessert und profitierten dabei von Werkmeisters ruhigen Aktionen. "Dennis hat natürlich wieder eine tragende Rolle gespielt", bestätigte Holzweißig, der den Coach des Oberliga-Teams für ungefähr die Hälfte der Spielzeit im Angriff einsetzte. Werkmeister leistete auch defensiv viele wertvolle Beiträge.

Es entwickelte sich ein recht offener Schlagabtausch, in dem die SGL immer leicht die Nase vorn hatte. Endgültig absetzen konnte sich das Team von Holzweißig zwar nie - aber immer dann, wenn es brenzlig wurde, einen Zahn zulegen. "Es war genau anders herum als vergangene Woche, als wir einfach nie an Überruhr herankamen", meinte der SGL-Coach. Symbolisch war die Szene, als Thomas Fischer auf spektakuläre Art für die Zwei-Tore-Führung zur Halbzeit sorgte. Holzweißig: "Das brachte Selbstbewusstsein."

Nach dem Wechsel gaben die Langenfelder die Führung dank einer starken Teamleistung nicht mehr her. Niemand stach sonderlich heraus - da passt es, dass sich die Tore ziemlich gleichmäßig verteilten. Den neu gewonnenen Mut möchte die SGL unbedingt mit in die nächste Partie nehmen. Im Falle eines Auswärtssieges am Sonntag (18.30 Uhr) beim HSV Dümpten könnten die mit 12:16 Zählern auf Rang acht liegenden Langenfelder am Siebten (13:15) vorbeiziehen.

SGL II: Jahn, Riebau - Kolletzko (5), Guggenmos (4), Wiebenga (4), Schlossmacher (2), Klaudius (4), Hambrock (5), Intfeld (1), Werkmeister (4), Fischer (3).

Quelle: RP
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