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Monheim
Stadt bekämpft giftigen Bärenklau am Rhein

Monheim. Eine Spezialfirma beginnt am Samstag mit den Arbeiten. Die können mehrere Tage dauern.

Wer schon einmal Bekanntschaft mit der Herkulesstaude, auch Riesen-Bärenklau genannt, gemacht hat, wird das so schnell nicht vergessen: Der Kontakt mit dem Saft der Pflanze kann zu schmerzhaften Verbrennungen auf der Haut führen. Deshalb hat die Stadtverwaltung eine Spezialfirma beauftragt, die Stauden entlang der Rheinpromenade zu bekämpfen, teilt Sprecher Norbert Jakobs mit. Die Arbeiten beginnen am Samstag, 13. Mai, und dauern mehrere Tage.

Es ist die dritte Aktion seit 2015. Eine erfolgreiche Bekämpfung der Pflanze sei nur möglich, wenn es kontinuierlich geschehe, so Jakobs. Es zeigten sich bereits erste Erfolge. Der Bestand am Rhein sei deutlich zurückgegangen. Außerdem sei die Herkulesstaude, die ursprünglich aus dem Kaukasus stammt, laut NRW-Landwirtschaftskammer nicht nur äußerst schmerzhaft für Menschen, sie verdränge mit ihrem raschen Wachstum auch die heimische Flora und Fauna.

(pc)
 
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