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Langenfeld
Stadt informiert über Asylheim

Langenfeld. Am Freibad sollen bis zu drei Gebäude für Flüchtlingsfamilien entstehen.

Gegen den geplanten Bau von Unterkünften für Asylbewerber neben dem Freibadgelände an der Theodor-Heuss-Straße regt sich vor allem in den sozialen Medien (siehe etwa facebook.com/rp.langenfeld) Widerstand. Deswegen hat die Stadtverwaltung für Donnerstag einen Informationsabend für interessierte Bürger in der Schützenhalle Richrath anberaumt. Bürgermeister Frank Schneider und die Erste Beigeordnete Marion Prell werden das Vorhaben vorstellen und Fragen aus dem Publikum beantworten.

Wie berichtet, sollen neben dem Schwimmbad an der Theodor-Heuss-Straße modulartige Fertighäuser errichtet werden. Baurechtlich sei das Vorhaben abgeklärt, sagte Prell gestern, die Zahl der Plätze in den durch Sichtschutz vom Freibad abgeschirmten Gebäuden sei aber noch offen. Im Gespräch seien ein bis maximal drei solcher zweigeschossigen Neubauten mit Wohnraum für jeweils bis zu 156 Menschen. "Wir wollen dort vorrangig Familien mit Kindern unterbringen", betonte Prell. "Das wird nach dem für 310 Menschen ausgelegten Neubau am Winkelsweg unsere zweitbeste Unterkunft sein." Nur in Einzelfällen sollen laut Prell in diesen Gebäuden neben dem Schwimmbad auch alleinstehende Männer oder Frauen wohnen, "etwa traumatisierte Flüchtlinge, für die ein Bett in einer großen Halle nicht in Betracht kommt".

Aktuell sind rund 860 Asylbewerber in zwölf Übergangsheimen oder Hallen untergebracht. Prell zufolge sind viele weitere Plätze nötig.

Infoabend am 18. Februar, 19 Uhr, Schützenhalle, Kaiserstraße 60

(mei)
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