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Monheim
Stadtchef wartet Ermittlungen zu Rockern ab

Monheim. Nach den beiden Polizei-Großeinsätzen vom Sonntag und Montag am Monheimer Ernst-Reuter-Platz hat sich Bürgermeister Daniel Zimmermann zu Wort gemeldet. Die Stadtverwaltung befinde sich in engem Austausch mit der Polizei. "Ob und, wenn ja, in welcher Form eine kriminelle Rockerbande am Ernst-Reuter-Platz aktiv ist, möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt weder bestätigen noch dementieren", sagt Zimmermann. Allein die Tatsache, dass im Moment der Eindruck entstehe, sei jedoch ein schwerer Schlag für die Bemühungen der Stadt, die Einzelhandelsstruktur und das Image des Ernst-Reuter-Platzes zu verbessern. "Wir werden es deshalb nicht hinnehmen, dass Kriminelle egal welcher Art, den Platz für ihre Tätigkeiten nutzen." Und jetzt? "Bevor wir uns aus Sicht der Stadt konkreter äußern, gilt es zunächst die Ermittlungen der Polizei abzuwarten."

Nach einer Schlägerei vom Sonntag, bei der ein 33-Jähriger Schnitt- und Stichverletzungen erlitt, hatte es Montag erneut eine große Menschen-Ansammlung an dem Platz gegeben. Beide Male waren Männer dabei, die dem Rockermilieu zuzuordnen gewesen sein sollen - möglicherweise Hinweise auf eine Auseinandersetzung zwischen Banden.

(bine)
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