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Sg Langenfeld Und 1. Fc Monheim
Joey Kelly motiviert Sportlerteams

Langenfeld. Wenn zwei begeisterte Sportfreunde sich zusammentun, um ihren gerade aufgestiegenen Lieblingsvereinen etwas Gutes zu tun, dann kommt ein außergewöhnlicher Abend dabei heraus. Jörg Schneider, Geschäftsführer der Firma "Garten & Pool" und Ralf Volgmann, in seiner Jugend selbst leidenschaftlicher Handballspieler, wollten den Handballern der SG Langenfeld und den Fußballern des 1. FC Monheim einmal eine Unterstützung auf ganz besondere Weise zuteilwerden lassen.

"Geld kann jeder geben", erklärt Ralf Volgmann, der die Handballer auch finanziell unterstützt. "Wir wollten ganz bewusst etwas anderes machen, ein Highlight setzen, so dass die beiden Mannschaften für ihre bevorstehenden Aufgaben etwas mitnehmen können, mit dem sie ihre Ziele erreichen." Dazu hatten die beiden Sponsoren den Extremsportler Joey Kelly eingeladen. Nach seiner Zeit in der singenden Großfamilie "Kelly Family" hat er mit außergewöhnlichen Aktionen wie einer Wanderung ohne Geld von Wilhelmshaven bis zur Zugspitze und der Wok-WM, aber auch durch die Teilnahme an zahlreichen Marathon- und Triathlon-Wettkämpfen auf sich aufmerksam gemacht hat.

Der Kontakt kam durch Schneider zustande, der Kelly kennt. "Er hat mir die Möglichkeit gegeben, seine Philosophie hier weiterzugeben." Schneider ist überzeugt, viele seiner Thesen können den beiden Teams von Nutzen sein. Schließlich geht es gerade im Sport immer um die richtige Motivation. Und die beginnt im Kopf, wie Joey Kelly betont: "Das Siegen, das fängt im Kopf an." Ob nun die 400 Kilometer beim Wettlauf zum Südpol oder das tägliche Lauftraining - beides beginnt mit dem ersten Schritt und ohne diesen kann es weder Erfolg noch Fortschritt geben.

"Auch die Besteigung des Mount Everest fängt mit der ersten Etappe an", meint Kelly. Doch nicht nur die Motivation der beiden Mannschaften war an jenem Abend auf der Ausstellungsfläche von "Garten & Pool" in Langenfeld von Bedeutung. "Für uns als Mannschaft ist es wichtig, sich mit den Leuten auseinander zu setzen, die den Verein unterstützen", betont Handballer Dustin Thöne. Ein gegenseitiges Kennenlernen von Spielern und Sponsoren stand also genauso im Mittelpunkt.

"So können die Spieler mal einen Blick hinter die Kulissen werfen", erklärt Klaus Majeres, Leiter der Handballabteilung, "und sehen, was hinter dem Spiel abläuft." Bei einem Essen vom Büffet, Wein und im Licht der Kerzen war die Atmosphäre in jedem Fall genau richtig. "Es ist wichtig, dass zwischen Spielern und Sponsoren ein besserer Kontakt entsteht", sagt Dustin Thöne und fügt hinzu: "Und es ist wichtig, dass die Mannschaft den Sponsoren zeigt, dass sie ihr Engagement wertschätzt.

" Sandra Grünwald

Quelle: RP
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