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Ferienprojekt
Kölner Lichter: Das müssen Besucher wissen

Gäste müssen rund um das Feuerwerk am Samstag, 16. Juli, wieder einiges beachten bei der An- und Abreise. Von Roman Zilles

Was dem Pool-Urlauber sein Handtuch auf dem Liegestuhl ist, das waren für so manchen Feuerwerk-Fan Flatterband, Pavillon und Bierkästen. Allerdings wird dieser Form der Platz-Reservierung durch einige Verbote inzwischen ein Riegel vorgeschoben. So ist das Mitbringen von Pavillons und Bierkästen (beziehungsweise Glasflaschen) nun ausdrücklich verboten. Außerdem sind auch Sitzgarnituren, Grills oder Fässer nicht gestattet. Darauf werden Besucher durch Schilder an den Eingängen des Veranstaltungsgeländes hingewiesen. Erlaubt sind weiterhin Klappstühle, Plastikbehälter und Butterbrote (für den Eigenbedarf), wenn am Samstag, 16. Juli, gegen 23.30 Uhr zum inzwischen 16. Mal die Domstadt illuminiert wird. Dabei gilt es für Gäste wieder einiges zu beachten.

Nach dem Terroranschlag im französischen Nizza überprüft die Kölner Polizei das Sicherheitskonzept nochmal. Eine Absage soll es aber nicht geben, sagt der Veranstalter. 

Rechtsrheinisch werden ab 20 Uhr (bis etwa 2 Uhr) neben der Deutzer Brücke die Mindener Straße (jeweils in beide Fahrtrichtungen) und die Opladener Straße (Richtung Innenstadt) sowie der Auenweg (ab 15 Uhr) für Fahrzeuge gesperrt. Zudem bleibt die Nordseite der Hohenzollernbrücke ab etwa 8 Uhr, also nahezu ganztägig, geschlossen; der Fußweg auf der Südseite soll bis etwa 20 Uhr geöffnet bleiben. Frei für Pkw bleibt die Zoobrücke, die ab 20 Uhr aber für Fußgänger und Radfahrer gesperrt wird, also nicht als Aussichtsplateau genutzt werden kann. Auf der linken Rheinseite wird die Zufahrt zur Altstadt gesperrt, wenn dort die Parkhäuser voll sind. Neben dem Kunibertsviertel (ab 18 Uhr) wird spätestens um 20 Uhr auch die Rheinuferstraße zwischen Zoo- und Deutzer Brücke gesperrt.

Nach Angaben der Deutschen Bahn setzt sie 70 Sonderzüge rund um die "Kölner Lichter" ein und stockt daneben das Aufkommen der Regionalzüge deutlich auf. Zudem sollen alle S-Bahn-Linien bis circa 2.30 Uhr regelmäßig von Köln abfahren. Auf der Linie RB 48 werden um 0.57 Uhr, 1.33 Uhr, 2.11 Uhr, 2.37 Uhr und 2.46 Uhr zusätzliche Züge von National Express ab Kölner Hauptbahnhof in Richtung Wuppertal abfahren; der Schienenersatzverkehr zwischen Leichlingen und Solingen Hauptbahnhof bleibt bestehen (Fahrpläne/Informationen: www.bahn.de/nrw und www.vrsinfo.de). Um die Abreise-Ströme zu ordnen, werden die Besucher in Haupt- und Deutzer Bahnhof aufgeteilt nach S-Bahn und Regional- oder Fernverkehr. Der Zugang zum Hauptbahnhof ist nach Veranstaltungsende nur über den Bahnhofsvorplatz und nicht mehr über den Breslauer Platz möglich.

Gästen, die mit dem Auto anreisen, werden vom Veranstalter die Messe-Parkplätze P1, P21 und P22 sowie die Parkhäuser von Lanxess-Arena und Köln Arcaden empfohlen.

Laut Kölner Verkehrsbetriebe verkehren die Stadtbahnlinien 1, 3, 4, 5, 7, 9, 12, 15, 16 und 18 bis 2.45 Uhr im 15-Minuten-Takt - danach im 30-Minuten-Takt. Zudem ist von 23.30 bis 2.15 Uhr zwischen Bocklemünd und Holweide Vischeringstraße (über Dom und Wiener Platz) die "Linie E" im Einsatz. Dazu sind zusätzliche Busse auf den Linien 127, 132, 133, 136, 140, 146, 153 unterwegs, während die Haltestellen "Bhf Deutz/Messeplatz", "Im Rheinpark" und "Thermalbad" ab 16 Uhr nicht mehr bedient werden. Die Seilbahn ist von 10 bis 22.45 Uhr geöffnet, im Anschluss werden Sonderfahrten angeboten (Informationen: www.koelner-seilbahn.de).

Neben den Maßnahmen des Veranstalters wollen Stadt, Polizei und Feuerwehr ihre Präsenz auf und um die Veranstaltungsfläche deutlich erhöhen. Für Opfer sexueller Übergriffe richtet der Sozialdienst Katholischer Frauen eine Hotline ein (0221 16839260, von 22 bis 3 Uhr). Allen Gäste wird empfohlen, möglichst früh anzureisen (vor 20 Uhr) und mit der Abreise zu warten, um so dem größten Gedränge zu entgehen.

Auto- und Bahnfahrer sollten zudem auf der Rheinseite bleiben, auf der sie ankommen und abfahren beziehungsweise auf der sie ihr Auto geparkt haben. Der Rheinboulevard inklusive Treppenanlage bleibt gesperrt.

Quelle: RP
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