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Jubiläum
Langenfelder sind stolz auf ihr Theater

Langenfeld. Mit der Broschüre wollen wir die Vergangenheit Revue passieren lassen, aber auch in die Zukunft blicken", sagt Constantin Marinescu. Der Regisseur des Langenfelder Stadttheaters ist nicht nur verantwortlich für die Leitung und Inszenierungen der Laienspielergruppe - er ist auch einer der wichtigsten Mitwirkenden bei der Erstellung der neuen Jubiläums-Broschüre. Auf insgesamt 90 Seiten werden das Theater, die Projekte und die Darsteller vorgestellt und porträtiert.

"Mehr als 1000 Langenfelder standen bei uns schon auf der Bühne und haben Höchstleistungen erbracht", sagt Klaus Rohde, Vorsitzender des Stadttheater-Fördervereins. Viele Erinnerungen und vor allem auch die Namen der Mitwirkenden sind in der Broschüre verewigt. Die Bürger sollen sich hierin wiederfinden und auf diesem Wege erreicht werden. "Damit wollen wir die Geschichte des Theaters und die Geschichte unserer Stadt neu aufleben lassen. Das Theater ist schließlich auch identitätsstiftend für Langenfeld", sagt Rohde.

Das Ensemble hat seit mehreren Jahren im Freiherr-vom-Stein-Haus ein festes Zuhause gefunden. Dort ist in der obersten Etage ein kleiner Theatersaal eingerichtet, in dem 45 Besucher Platz finden, um in privater Atmosphäre die Darstellungen zu genießen. Viele Gäste, die im Publikum sitzen, standen schon selber auf der Bühne und haben ihr schauspielerisches Können bewiesen.

"Wir hatten auch schon mehr als 50 Auftritte mit bekannten Gast-Künstlern", berichtet Marinescu stolz. Über Jahre hinweg ist er dem Theater treu geblieben, hat schon diverse Stücke für die Laien-Schauspieler umgeschrieben und diese mit ihnen eingeübt - auch in schwierigen Zeiten hat er die Langenfelder Institution nie aufgegeben. "Das Theater hatte es nicht immer leicht. Es gab auch viel Gegenwind früher", erinnert er sich.

Zwischen den Metropolen Köln und Düsseldorf hat sich das Stadttheater in den letzten 25 Jahren auch über Langenfeld hinaus einen Namen erarbeitet. "Diese Leistung wollen wir mit unserer Broschüre gebührend feiern", erklärt Rohde. 1000 Exemplare sind in den Druck gegangen und können gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro in der Bückerecke Markett, Hauptstraße 62, erworben werden. "Wir haben mehrere hundert Stunden in die Erarbeitung und das Design dieses Heftes investiert. Umso mehr freuen wir uns umso, wenn viel Leute sich dafür begeistern können und so das Theater unterstützen", sagt Rohde. wölf

Quelle: RP
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