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Partnerstadt
Monheimer schnuppern Klosterluft

Langenfeld. Beim Freundschaftstreffen mit den Partnerstädtern aus Bourg-la-Reine hat der Monheimer Freundeskreis die Benediktiner-Abtei Maria Laach in der Eifel besichtigt. Die im 11. Jahrhundert gegründete Abteikirche ist eines der hervorragenden und besterhaltenen romanischen Bauwerke in Deutschland, fast unberührt von späteren Veränderungen.

Zunächst sahen die Monheimer und ihre 31 französischen Gäste einen Film in Deutsch und Französisch über das klösterliche Leben, dem die Benediktinerregel "Bete und arbeite" seine Prägung gab. Anschließend beantwortete Bruder Jacobus Fragen zu Tagesablauf, Berufsausbildung und Nachwuchssorgen des Ordens. Basilika, Bibliothek und Gärtnerei konnten frei besichtigt werden. Besondere Beachtung fand der Vorhof des Gotteshauses, ein quadratischer, an drei Seiten nach außen geöffneter Arkadengang, wegen der Harmonie und Üppigkeit der Portale, Säulen und Kapitelle auch "Paradies" genannt. Die Weiterfahrt führte zum Historischen Gasthaus Hammesmühle am Flüsschen Nette. Gestärkt und in bester Stimmung erreichte die deutsch-französische Reisegesellschaft Mayen. Die Stadt wird überragt von der Genoveva-Burg mit ihrem 39 Meter hohen Bergfried. Wehrhaft und düster ist der erste Eindruck; das Baumaterial, schwarzer Basalt, wurde aus dem Umland geliefert. Die Dächer sind größtenteils mit Schiefer von der Mosel gedeckt. Kaum zu glauben, dass Mayen im Zweiten Weltkrieg zu 90 Prozent zerstört wurde. Fachwerkhäuser, Reste der Stadtmauer, Brunnen, Straßencafés geben der Stadt ein pittoreskes Aussehen. Tags darauf besuchten die Familien mit ihren Gästen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Monheim, sei es in Köln, Düsseldorf, Gruiten oder Zons. Beim Freundschaftsabend dankte Maité Sylvestre dem Monheimer Freundeskreis und seinem Vorsitzenden Ulrich Steffen.

Quelle: RP
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