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Langenfeld
Schützen Landwehr befassen sich mit ihrer Vereinsgeschichte

Langenfeld. In seinem Lichtbildvortrag zum Ahnentag des Schützenvereins Landwehr im Romantik-Hotel Gravenberg hat sich der Ehrenvorsitzende Helmut Uellendahl mit der Geschichte des Schießsports befasst. Bis die Schützen vor 20 Jahren das Schützenhaus Wiescheid in Besitz nehmen konnten, wurde der Schießsportbetrieb in unterschiedlichen Anlagen abgehalten, immer wieder musste er umziehen, weil die Grundstücke verkauft wurden.

Der erste Schießstand wurde im Gründungsjahr 1913 im Garten der Familie Kloos mit vier Schächten errichtet. 1914, beim ersten Schützenfest, wurden auf dem Stand drei Holzvögel aufgezogen und Karl Kloos als Schützenkönig ermittelt. Während des Ersten Weltkriegs ruhte der Vereinsbetrieb. 1934 nahm der Verein im Schützenhofgarten eine 50-Meter-Scheibenbahn in Betrieb. Nach dem Zweiten Weltkrieg - der Vereinsbetrieb ruhte erneut - durfte erst 1950 wieder geschossen werden. Doch dann musste der Schießstand aufgegeben werden, auf dem Gelände sollte ein Möbelhaus entstehen, das aber nie gebaut wurde. 1973 wurde ein neuer Schießstand in Betrieb genommen, 1989 endete das Schießen auf den Ständen des Schützenhofs, ein Sportpark hatte das Gelände gekauft. Bis heute wird zu den Schützenfesten der mobile Hochstand der Schützenbruderschaft Reusrath geliehen. Das Luftgewehrschießen wird seit 1992 in der Bürgerhalle abgehalten.

Beim Ahnentag wurden langjährige Mitglieder geehrt, darunter die Brüder Andreas und Hans Peter Schorn, die dem Verein seit 40 Jahren angehören. Sie wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt, erhielten die "Vereinsehrennadel in Gold des Deutschen- und Rheinischen Schützenbundes. Renate Rux wurde für die 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Den Siegfried- Engels-Wanderpokal bekam Tobias Kürten verliehen. paa

Quelle: RP
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