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Spielaktion
Wasserpistole ist der Renner im Park

Langenfeld. Es war eindeutig zu heiß am Mittwoch. Das sagt auch Eva Heggemann, Sozialpädagogin bei der Stadt Monheim. Trotz 35 Grad hatten noch knapp über 20 Kinder in den Bürgerpark an der Geschwister-Scholl-Straße gefunden, um beim Spielfest der Kinder- und Jugendförderung mitzumachen.

"Kurzfristig haben wir hier noch die Wasserspiele ausgerufen", sagt Heggemann, die begeistert der planschenden Meute zuschaut, die mit Wasserpistolen auf Bälle schießt. Netter Nebeneffekt: Man wird dabei nass und ein bisschen abgekühlt.

Da macht sogar die zwölfjährige Xiaoyu mit, die mit ihrer siebenjährigen Schwester da ist. "Das ist hier heute einfach die beste Aktion", sagt Xiaoyu, die aber auch noch eine kleine Holzdose hübsch bemalt hat. Xiaoqing, die kleine Schwester, hat sich trotz Hitze auf die "Leseschaukel" gesetzt und sich in einen Comic vertieft, den sie im Nachhinein lückenlos nacherzählen kann. Sie gehörte mit sieben Jahren zu den Kindern, die lieber selbst lesen, statt etwas vorgelesen zu bekommen. Die "Leseschaukel" ist übrigens eine Idee und Initiative des Ulla-Hahn-Hauses in Monheim, das Vorlesespaten mit Büchern für Kleine auf Monheimer Kinderspielplätze schickt.

Auch das sorgte für Erfrischung: Die Kinder fabrizierten kleine Obstspieße, die sofort verzehrt wurden. "Wenn es nicht so heiß ist, haben wir erheblich mehr Besucher als heute", sagt Heggemann. "Da ist wohl eher das Freibad angesagt, und das ist auch verständlich."

In den Sommerferien bietet die Kinder- und Jugendförderung gemeinsam mit anderen Organisatoren sechs Wochen lang jeden Tag etwas Anderes für die Daheimgebliebenen. Gestern ging es beispielsweise mit jungen Flüchtlingen und dem Jugendparlament in Düsseldorf auch hinauf auf den Fernsehturm.

Ein Ausflug ins Aqualand, in den Hochseilgarten und zum Wasserski stehen auch auf dem Spiele-Programm der Stadt.

Eva Heggemann ist derzeit mit zwei Kollegen der Stadtverwaltung Monheim im Sommerferien-Außendienst unterwegs und betreut Kinder und Jugendliche: Sozialarbeiter Fabian Andrick und Achim Wieghardt, Sozialwissenschaftler und Leiter der Kinder- und Jugendförderung.

Natürlich wird jeder Stadtteil ins Visier genommen. Für Xiaoyu und Xiaoying ein Glück, denn die beiden wohnen sofort um die Ecke des Geschehens und konnten so mal eben vorbeischauen. ik

Quelle: RP
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