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Monheim
Stadtspitze lehnt eigenes Amt für Senioren ab

Monheim. Das strategische Ziel, eine Stadt für alle zu sein, die Planung generationenübergreifenden Wohnraums im Sophie-Scholl-Quartier, das Zwar-Projekt - die Initiativen der Stadt, um "Monheim als Stadt für alle Lebensalter weiter zu entwickeln", werden als solche nicht anerkannt.

Die Vertreter der Seniorenunion wollen im Ausschuss für Generationen und Soziales am nächsten Dienstag anregen, in der Verwaltung ein Amt für Senioren- und Generationenfragen einzurichten. Es soll mit seinen Angeboten und Projekten älteren Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe am politischen, kulturellen und sozialen Leben ermöglichen, schreibt Walter Klomp von der Seniorenunion.

Die Verwaltung empfiehlt dem Ausschuss, den Antrag schon aus formalen Gründen abzulehnen. Ein solcher Beschluss greife in die Organisationskompetenz des Bürgermeisters ein. Laut Gemeindeordnung habe er das Recht, über die Geschäftsverteilung und die innere Organisation der Verwaltung zu entscheiden. Der Antrag zu dem Seniorenamt verletze diese Hoheit, heißt es aus Sicht der Stadt. Dass die Antragsteller die Jugendämter als Vergleich heranzögen, sei falsch, weil diese nämlich gesetzlich vorgeschrieben seien - ein Seniorenamt dagegen nicht.

(elm)
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