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Monheim
Stadtverwaltung ist zufrieden mit neuer Ideenkarte

Monheim. Noch bis zum 19. November können Monheimer Bürger online Ideen und Kritik zum städtischen Haushalt äußern.

Die neue Ideenkarte für Monheim kommt nach den Worten von Rathaussprecher Thomas Spekowius "sehr gut an". Die am 19. Oktober gestartete und noch bis zum 19. November andauernde Online-Beteiligung für Bürger am städtischen Haushalt laufe in diesem Herbst "auf ganz besonders erfreulich hohem Niveau".

Seit dem 19. Oktober können sich Monheimer Bürger unter der Adresse www.beteiligung.monheim.de äußern. Die erstmal dort zu findende interaktive Stadtkarte sei bereits zur Halbzeit mit bunten Icons gespickt gewesen, berichtet Spekowius. "Und jedes einzelne davon enthält eine Idee, wie Monheim künftig noch besser und attraktiver gestaltet werden könnte." Beispiele seien etwa mehr Mülleimer, mehr Spiel- und Sportstätten oder weitere Ladesäulen für Elektroautos.

Stadtplaner Robert Ullrich hat nach eigenen Worten schon eine Idee entdeckt, die er weiterverfolgen wolle. Angeregt werde, die so zahlreich vorhandenen Seen im Stadtgebiet nicht nur sichtbarer, sondern auch als Naherholungsraum für die Monheimer Bevölkerung auch nutzbarer zu machen. Ullrich: "Das ist mit Blick auf die ebenfalls wichtigen Naturschutzbelange nicht leicht. Da gilt es auch mit der Unteren Landschaftsbehörde beim Kreis gemeinsame Lösungen zu finden. Aber solche Vorschläge finde ich super. Hier wird der Wunsch in der Bevölkerung für Verbesserungen dokumentiert." Ullrich stimme zu, dass bei baulicher Nachverdichtung im innerstädtischen Bereich die angrenzenden Naherholungsräume umso mehr für die Öffentlichkeit zu gestalten und qualitativ aufzuwerten seien.

Die Stadtverwaltung hatte laut Spekowius bereits zum Startschuss der Beteiligungsphase rund 40 eigene für das nächste Jahr geplante Investitionsvorhaben eingestellt. Hierüber könnten sich Bürger nun nicht nur online informieren, sondern diese auch kommentieren und bewerten. Für Ideen, die nicht auf der interaktiven Stadtkarte platziert werden, da sie keinem konkreten Ort zugeordnet werden können, gibt es ein eigenes Ideenforum.

Über die Umsetzung der eingereichten Vorschläge entscheiden nach Abschluss der aktiven Beteiligungsphase dann die zuständigen Ratsgremien. Spekowius: "Alle Bürgerschaftsideen, die ein positives Abstimmungsergebnis erzielt haben sowie alle städtische Investitionsvorhaben und Highlights mit einem negativen Gesamtergebnis erhalten Mitte Dezember öffentliche und auf der Beteiligungsplattform einzusehende Stellungnahmen der Verwaltung."

Zum achten Mal in Folge plant die Stadtverwaltung, das kommende Jahr mit einem positiven Gesamthaushalt abzuschließen. Erträgen in Höhe von rund 388,9 Millionen Euro sowie Zinsüberschusserträgen von 1,0 Millionen sollen 2018 nach heutigen Berechnungen Aufwendungen in Höhe von rund 364,9 Millionen Euro gegenüberstehen.

(mei)
 
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