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Langenfeld
Stadtverwaltung stockt Personal auf

Langenfeld. Die Zahl der städtischen Stellen steigt 2016 in Langenfeld um 16,5 auf 664,75.

Das städtische Personal wird in diesem Jahr erheblich aufgestockt. Sofern der Stadtrat am kommenden Dienstag dem Verwaltungsentwurf zustimmt, wird die Stellenzahl von 648,25 auf 664,75 erhöht. Mit nunmehr 39,1 Millionen Euro erreichen dann die Personalkosten ebenfalls einen neuen Höchststand. Zum Vergleich: Vor fünf Jahren betrugen sie noch 33,6 Millionen Euro - bei damals 613,25 Stellen. Zum Kostensprung tragen auch Tariferhöhungen im Sozial- und Erziehungsdienst bei.

Nach dem von Fachbereichsleiter Jürgen Öxmann vorgelegten Entwurf werden in diesem Jahr Beamte 163 Stellen besetzen, tariflich Beschäftigte die übrigen 501,75 Stellen. Einen Zuwachs wird es bei der Feuerwehr geben. Nach dem Brandschutzbedarfsplan sind laut Öxmann sieben Stellen mehr erforderlich. "Hierbei handelt es sich um fünf zusätzliche Stellen in den Wachabteilungen." Weitere 5,5 Stellen stehen nach Öxmanns Angaben "in untrennbarem Zusammenhang mit den dramatisch gestiegenen Zahlen von Asylbewerbern und Flüchtlingen". Mit dem vorhandenen städtischen Personal seien die Aufgaben nicht zu bewältigen. Jeweils auf zwei beziehungsweise drei Jahre befristet seien diese Stellen für zusätzliche Hausmeister, Sachbearbeiter und Betreuer. Unter anderem bekommt ferner die Jugendkunstschule eine zusätzliche Stelle für kreative Arbeit mit Schülern im offenen Ganztagsbetrieb.

"In der Vergangenheit hatten wir im Vergleich zu anderen Städten immer relativ wenig Stellen, die dafür teils besser bezahlt waren", betonte Bürgermeister Frank Schneider auf Anfrage. "Aber die Sparsamkeit hat ihre Grenzen. Mit der Fülle der wachsenden Aufgaben müssen wir nachjustieren."

(mei)
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