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Langenfeld/Monheim
Städte erhalten Nachschlag für Flüchtlingsversorgung

Langenfeld/Monheim. Beide Städte sollen zusätzliches Geld für die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen bekommen, teilt der heimische Landtagsabgeordnete Jens Geyer (SPD) mit. Die rot-grüne Landesregierung habe für diesen Zweck den Städten und Gemeinden nochmals rund 166 Millionen Euro bewilligt. "Das Geld kommt 2016 zusätzlich zu den rund 1,94 Milliarden Euro, die das Land bereits im Haushalt eingeplant hatte." Grundlage sei die so genannte FlüAG-Pauschale (Flüchtlingsaufnahmegesetz). Aus der neuerlichen Zahlung erhält Langenfeld laut Geyer 508.000 Euro, insgesamt somit 6,5 Millionen Euro. Für Monheim erhöhe sich der Betrag um 357.000 auf nun 4,5 Millionen Euro.

Die Berechnungsgrundlage, wie viele geflüchtete Menschen 2015 tatsächlich in den NRW-Kommunen unterkamen, war laut Geyer jetzt nochmals geprüft und angepasst worden. Entsprechend einer Vereinbarung aus 2015 zwischen Landesregierung, den Kommunalen Spitzenverbänden und den Koalitionsfraktionen sei der sich daraus ergebene Mehrbedarf anhand der Bestandszahlen am 1. Januar 2016 errechnet worden.

(mei)
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