| 00.00 Uhr

Kreis Mettmann
Städtekonferenz für ein bequemeres Leben

Kreis Mettmann. Eine Stunde mehr Zeit pro Tag, wer hätte die nicht gerne? 18 Kommunen und ein Kreis zwischen Rhein und Wupper wollen das möglich machen und hatten sich dafür zu einer ersten Regionalkonferenz im Erkrather Lokschuppen zusammengefunden. Sie soll der "politische Auftakt für eine beispielhafte, zukunftweisende, überregionale Kooperation" sein. Klingt gut. Aber wie soll sie nun ganz konkret möglich werden, diese eine Stunde mehr pro Tag, dem Leitgedanken des Projekts? "Indem wir beispielsweise die Städtebahnen pendlerfreundlich vernetzen, also den öffentlichen Nahverkehr stärken, und die Radwege-Verbindungen zwischen den beteiligten Städten ausbauen", sagte Landrat Thomas Hendele.

Weg vom Kirchturm- und Stadtgrenzendenken, hin zu "interkommunaler Planung" - durch das gemeinsame Ziel, das Leben für die Bürger in der Region einfacher, komfortabler, attraktiver zu machen und damit vielleicht die allerorten fehlenden Fachkräfte anzulocken, soll es künftig möglich sein, genau dafür größere Fördertöpfe anzuzapfen. Und "heilsamen Druck" auf Entscheidungsträger auszuüben, wie Hendele sagt. Seit Beginn des Jahres arbeiten die Kommunen zusammen, analysieren Problemlagen und entwerfen Zukunftsszenarien dazu, wie große Städte und ländliche Bereiche zusammenkommen: Wie kann durch gemeinsame Planung angemessener Wohnraum entstehen? Welche Lösungen gibt es für eine zeitgemäße Mobilität?

(hup)
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Kreis Mettmann: Städtekonferenz für ein bequemeres Leben


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.