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Monheim
Tanz-Unterricht kostet weniger

Monheim. Kulturausschuss beschließt neue Entgeltordnung für die Musikschule. Von Petra Czyperek

Immer weniger Mädchen (und Jungen) melden sich an der Musikschule Monheim zum Tanzunterricht an, obwohl dafür mit Schnupperprojekten in den Schulen geworben wird. Deren Leiter Georg Thomanek vermutet, dass die Kosten für die Teilnehmer zu hoch seien. Sie müssen bisher 20,50 Euro im Monat bezahlen. Tanzkurse gebe es in Sportvereinen zu einem erheblich niedrigeren Beitrag. Um das Angebot für mehr Kindern als bisher möglich zu machen, entschieden die Politiker im Kulturausschuss jetzt einstimmig, die Gebühren auf 12 Euro im Monat zu senken.

Auch in anderen Sparten wurden Gebühren reduziert, um möglichst vielen Kindern eine Teilnahme zu ermöglichen. Beispielsweise entfällt zukünftig der zehnprozentige Aufschlag für den Einzel- und Partnerunterricht im Fach Klavier. Diese Regelung widerspreche dem Ziel der Musikschule, die Instrumentenwahl ausschließlich von pädagogischen und nicht von finanziellen Aspekten abhängig zu machen, heißt es in der Begründung.

Wer bisher von außerhalb kam, um ein Ensemble der Musikschule zu vervollständigen, musste zehn Euro Teilnehmerentgelt bezahlen. Jetzt ist geplant, in Einzelfällen eine Befreiung von dieser Gebühr zu ermöglichen. Kostenfrei können höherwertige Instrumente für die Teilnahme an einem Wettbewerb oder ein außergewöhnliches Blasinstrument für ein Bläserprojekt an der Musikschule ausgeliehen werden, wenn es der Musikschule dient. Wer sich an der Musikschule für eine Aufnahmeprüfung an Musikhochschulen vorbereitet, lernt künftig länger. Die Unterrichtsstunden im Hauptfach werden von 45 auf 60 Minuten angehoben.

Quelle: RP
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