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Monheim
Tierschutzverein scheitert mit zwei Ratsanträgen

Monheim. In Monheim wird es weder eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Katzen geben noch ein Fütterungsverbot für Graugänse am Rheinufer. Beide Ratsanträge des örtlichen Tierschutzvereins lehnten die Stadtpolitiker im Haupt- und Finanzausschuss ab.

Wie berichtet, hatte sich auf Anfrage unserer Redaktion Ordnungsamtschefin Christiane Schärfke gegen eine Kastrationspflicht ausgesprochen, weil ihrer Ansicht nach die Zahl streunender Katzen nicht übermäßig in die Höhe geschnellt sei. Bis auf die SPD sahen bei der Abstimmung auch die Parteipolitiker keinen Anlass zu solch einer Katzenschutzverordnung.

Gänse am Rhein sollen nicht mit Brot gefüttert werden, weil das für sie nicht gesund ist. Dies soll demnächst auf Hinweisschildern stehen. "Solch eine Information ist besser als den Ordniungsdienst dorthin zu schicken und Kindern das Brot aus der Hand zu reißen", sagte Bürgermeister Daniel Zimmermann in der Sitzung. Im Ausschuss sahen es alle ebenso.

(mei)
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