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Monheim/Langenfeld
Totengedenken am Kriegerdenkmal

Monheim/Langenfeld. Monheim und Langenfeld erleben würdevolle Volkstrauertags-Zeremonien.

In bewegenden Zeremonien wurde gestern in beiden Städten der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Anlass war der Volkstrauertag. Dieser "stille Tag", der seine Wurzeln in der frühen Weimarer Republik hat, wird in der Bundesrepublik seit 1952 jährlich zwei Wochen vor dem ersten Advent begangen.

In Monheim gab es zwei Gedenkfeiern, beide ausgerichtet vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK), vom Sozialverband VdK und vom Heimatbund. Am Ehrenmahl in den Rheinanlagen legte eine Abordnung der Bundeswehr vom Feldjäger-Regiment II einen Kranz nieder. In Baumberg versammelten sich die Gedenkteilnehmer nach dem Mittagsläuten am Denkmal an der St. Dionysius-Kirche. Die Ansprachen wurden diesmal von Vertretern der evangelischen Kirche gehalten.

Am Volkstrauertag in Monheim beteiligten sich neben Schützen auch Chöre und das Monheimer Turmbläser-Ensemble.

Die Ansprache bei der Langenfelder Gedenkfeier auf dem Katholischen Friedhof an der Richrather Straße hielt Bürgermeister Frank Schneider. Schüler der Bettine-von- Arnim-Gesamtschule steuerten einen Wortbeitrag bei, ein Blechbläser-Ensemble der städtischen Musikschule untermalte die würdevolle Feier musikalisch. Die Totenehrung sprach der VDK-Vorsitzende Manfred Stuckmann.

(gut)
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