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Monheim
Varianten für Neubaugebiet Rabenstraße vorgestellt

Monheim. Die Fläche zwischen Rabenstraße und Baumberger Chaussee ist eines der letzten großen Grundstücke im Monheimer Stadtgebiet, auf dem Wohnungen gebaut werden können. Das Planungsbüro ISR Innovative Stadt- und Raumplanung stellte im Auftrag der Stadt drei Varianten für eine mögliche Bebauung vor. Die Hinweise und Anregungen der etwa 25 anwesenden Bürger fließen bei der Aufstellung des Bebauungsplans mit ein. Der ursprüngliche Plan aus dem Jahr 1996 soll abgewandelt werden. "Wir wollen zu zeitgemäßen Bebauungsformen kommen", sagte Bürgermeister Daniel Zimmermann. Von Benjamin Dresen

Auf dem 3,1 Hektar großen Grundstück sollen rund 100 Wohnungen entstehen. Geplant sind freistehende Einfamilienhäuser sowie Reihen- und Kettenhäuser und etwa 35 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Die Firma Steffens Heimbau aus Düsseldorf ist Eigentümerin des Areals und möchte es mit der Langenfelder Firma Waldner Wohnungsbau entwickeln.

Alle drei Entwürfe, die Jochen Füge vom Planungsbüro ISR vorstellte, eint die Erschließung über eine innere Ringstraße. Sie unterscheiden sich in der Lage der Grün- und Freiflächen sowie in der Ausrichtung der Wohnhäuser. Die Varianten eins und zwei wurden bereits in Planungsausschuss vorgestellt, Variante drei wurde später entwickelt. Dabei liegt die zentrale Grünfläche im Unterschied zu den anderen beiden Entwürfen an der Rabenstraße und nicht hinter einer Lärmschutzwand längs der Baumberger Chaussee. Zudem steht eines der dreigeschossigen Mehrfamilienhäuser im Süden an der Falkenstraße. In den anderen Entwürfen stehen beide an der Einmündung Raben- und Knipprather Straße.

Die Bürger sorgten sich um die Bäume, die derzeit noch an der Baumberger Chaussee und am Wendehammer der Iltisstraße stehen. "Sie können nicht erhalten werden", erklärte Füge. Dafür würden aber an der Rabenstraße neue Bäume gepflanzt. Eine Anwohnerin gab zu bedenken, dass dann dort Parkplätze wegfielen. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass in dem Neubaugebiet 1,8 Stellplätze pro Wohneinheit vorgesehen seien. Mehrere Bürger sprachen sich dafür aus, die Mehrfamilienhäuser eher im Süden an der Falkenstraße zu platzieren. Dort würden sie nicht so aus der Bebauung herausragen.

Quelle: RP
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