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Mobile Redaktion Reusrath
Verkehr und Windkraft sind Reizthemen

Mobile Redaktion Reusrath: Verkehr und Windkraft sind Reizthemen
Bei der Mobilen RP-Redaktion mit Lokalchef Stephan Meisel (m.) äußerten sich Reusrather zu Geschehnissen im Ortsteil; auch Politiker wie Vizebürgermeister Dieter Braschoss (CDU; 2.v.l.) und BGL-Ratsherr Andreas Menzel (4.v.l.). FOTO: rm-
Langenfeld. Am Stehtisch der Rheinischen Post gab es Kritik am Bau von Windrädern, schlechter Busverbindung und Kita-Plätzen Von Stephan Meisel

Reusrath Ein Hupkonzert ertönt bei der Mobilen RP-Redaktion vor dem Rewe-Supermarkt. Und macht die Runde, die dort über Geschehnisse im Stadtteil Reusrath spricht, gleich auf ein wichtiges Thema aufmerksam: die knifflige Ausfahrt an dieser Stelle auf die Opladener Straße. "Die typische Situation", meint Andreas Menzel (50). "Erst sieht man wegen parkender Autos zu spät den von links kommenden Verkehr. Und beim Zurücksetzen wird die Ausfahrt blockiert." Darüber und über bauliche Verdichtung und andere Belange aus dem Ortsteil diskutierte die Runde am RP-Stehtisch.

Verkehr "Die Ampelschaltung auf der Opladener Straße ist schlimm. Keine Spur von einer Grünen Welle", meint Helmut Friedrich (67), und die Umstehenden wie Vizebürgermeister Dieter Braschoss stimmen ihm zu ("Auf den Einfallstraßen in Düsseldorf klappt das viel besser"). Problematisch seien Rückstaus durch die Linksabbieger in die Trompeter Straße, nennt Friedrich eine Schwachstelle, gegen die durch die gelben Markierungen immerhin kürzlich etwas getan worden sei. Auch die aus der Grünewaldstraße ausfahrenden Autos hätten Probleme, merkt Günter Striewe (74) an.

Busverbindung Karin Köberle beklagt, "dass die einzige Buslinie 231 ab 20 Uhr nur stündlich fährt und zudem am Langenfelder S-Bahnhof schlecht auf die S 6 abgestimmt sei. Das bestätigt Christa Doering (35), die sich vor allem über die schlechte Abstimmung und den 20-Minuten-Takt in Fahrtrichtung Köln ärgert.

Windkraft Peter König (60) und Max Decker (50) von der Bürgerinitiative "Ruhiger Horizont Reusrath" kritisieren, dass die erste Windkraftanlage bereits in Betrieb ist, obwohl Auflagen zum Schutz von Greifvögeln wie dem Rotmilan, zum Schall und Schattenwurf noch nicht erfüllt seien. "Wir hatten Akteneinsicht", berichtet König. Während die Erdarbeiten für das zweite genehmigte Windrad im Gang sind und eine Klage des Betreibers SL gegen die Auflagen läuft, versichern König und Decker, dass die Bürgerinitiative weiter am Ball bleibe und nicht davon ausgehe, dass SL danach noch zwei weitere Windräder in Reusrath bauen wird.

Kindergarten Als Mutter bedauert Christa Doering, dass die Zahl der Plätze in den beiden Reusrather Kitas kaum reiche. Der für 2020 angekündigte Neubau an der Robert-Bosch-Straße werde die Lage zwar entspannen. Wichtig wäre es aus Sicht der 35-Jährigen aber, eine bis 2019 befristete Gruppe in der Kita St. Barbara zumindest bis zur Eröffnung dieses Neubaus zu verlängern.

Quelle: RP
 
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