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Langenfeld
Versicherer: Urlaubsmeldung auf Facebook lockt Einbrecher

Langenfeld. In den Weihnachtsferien werden Gipfel gestürmt, es geht auf Ski- und Snowboardpisten oder auf die Langlaufloipe. Dabei gehören leider Unfälle dazu. Dennoch verlange Wintersport kaum spezielle Versicherungsverträge. Sebastian Meurer, Sprecher des Bezirks Leverkusen im Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK), empfiehlt die Konzentration auf elementare Risiken. Am wichtigsten sei die Privathaftpflichtversicherung. Sie sei zuständig, wenn ein Urlauber einen Schaden anrichtet - auch auf Rodelbahn oder Skipiste. Wenn Personen schwer verletzt werden, könnten schnell fünf- bis sechsstellige Haftungssummen auflaufen, für die die Privathaftpflichtversicherung aufkommt. Dagegen sei eine private Unfallversicherung für den Schaden zuständig, den man beim Unfall selbst erlitten hat. Ihre Leistungen reichten von einem Krankenhaustagegeld, einer lebenslangen Unfallrente bis zur Kostenübernahme wegen einer Invalidität.

Geht die Reise ins Ausland, empfiehlt Meurer eine private Auslandskrankenversicherung. Denn Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen deckten Behandlungskosten im Ausland oft nicht. Dann bleibe man auf hohen Arzt- und Krankenhausrechnungen sitzen. Die private Auslandskrankenversicherung koste etwa 20 Euro Jahresbeitrag für die Familie und springe beispielsweise auch ein, wenn aus dem Ausland ein medizinischer Krankenrücktransport notwendig wird.

Noch ein Tipp vom Versicherer: Wenn man bei Facebook, Twitter oder Instagram seinen Urlaub angekündigt hat, kann es sein, dass die verwaiste Wohnung ungebetenen Besuch erhält. Auch offen zur Schau gestellte Heimatadressen auf dem Urlaubsgepäck könnten schlimme Folgen haben.

(bine)
 
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