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Baumberg
Viele Zuhörer informieren sich über Bauprojekte

Baumberg: Viele Zuhörer informieren sich über Bauprojekte
Fachbereichsleiter Andreas Apsel referierte beim BAB-Talk im Bürgerhaus über städtische Bauprojekte. FOTO: Matzerath
Baumberg. Mehr als hundert Vereinsmitglieder und Gäste ließen sich gestern beim BAB-Talk im Bürgerhaus von Andreas Apsel, dem Bereichsleiter Bauwesen, die konkreten Pläne der Monheimer Verwaltung beim Straßen-, Kanalbau und den Grünflächen vorstellen. Von Martin Mönikes

Mehr als 70 Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 39 Millionen Euro sind bis 2017 vorgesehen. Apsel, seit acht Jahren im Amt, erinnerte anekdotenhaft daran, dass die Mitarbeiter anfangs jährlich maximal fünf Projekte bearbeiteten, weil mehr nicht zu finanzieren war.

Jetzt sei die Verwaltung bestrebt, die "vor Ort erzielten Einnahmen konsequent in die städtische Infrastruktur zu stecken". Vor dem Hintergrund der Aufgabenvermehrung erläuterte Apsel die Zuständigkeiten im Baubereich und die Notwendigkeit, vermehrt externe Planungsbüros einzusetzen. Schwerpunkt in Baumberg ist für 2016 die Umgestaltung eines 600 Meter langen Stücks der Hauptstraße, einschließlich Kanalsanierung. 2,5 Millionen Euro stehen im Haushalt, nach Karneval soll es losgehen, und bis zum Frühsommer 2016 sind Einschränkungen des "innerdörflichen" Verkehrs unvermeidbar. Zwischen Kreuzstraße und Kreisverkehr Berghausener Straße wird die Strecke in fünf Abschnitten neu gegliedert, das heißt, die Fahrbahn wird schmaler, Nebenflächen werden wichtiger. Angestrebt wird Barrierefreiheit. Auch die Radler sollen in beide Richtungen fahren.

Die öffentliche Ausschreibung läuft, zum Jahresende plant die Verwaltung eine umfassende Bürgerinfo. Auch in 2016 starten die Arbeiten am Neubaugebiet Waldbeerenberg. 120 Wohneinheiten, der Neubau des Sportplatzes, der Bau einer Straße, die mit einem Kreisverkehr an den Holzweg anschließt, prägen das Vorhaben. Weitere Projekte: Die von 2015 auf 2016 verschobene Sanierung einiger Straßen, wobei Schwanenstraße und Deichweg in den Umbau Hauptstraße integriert werden (rund 400.000 Euro) oder das fehlende Stück Rheinradweg (Leinpfad) an der Klappertorstraße Richtung Baumberger Aue. Hier wird die Verwaltung die Hochwassersaison abwarten, ehe die dreimonatigen Arbeiten beginnen, die 370.000 Euro kosten und zu 80 Prozent vom Land bezuschusst werden. 160.000 Euro finanzieren die Monheimer dem Land vor, um die Ampel an der Berghausener Straße/Wiener-Neustädter-Straße bereits 2016 auszubauen. Insgesamt müssen acht Knotenpunkte verbessert werden. Eine Optimierung des Verkehrsflusses vom Baumberger "Spaghettiknoten" bis zur Elisabeth-Selbert-Straße ist nicht vor 2025 zu erwarten.

Quelle: RP
 
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